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10.01.2016 UB – Netten Besuch hatte der Heimatverein Börger e. V. auf dem Neujahrsempfang im Heimathaus am Sonntag nach dem Dreikönigstag. Zu den geladenen Gästen gesellte sich eine Gruppe Sternsinger, die ihr Lied auch hier vortrugen und um eine Spende für karitative Zwecke warben. Viele steckten Hartgeld aber auch Scheine in die Sammelbüchse. So wie es die Börgeraner Familien in jedem Jahr zu tun pflegen. In diesem Jahr sind Jugendgruppen, aber auch Gruppen aus gestandenen Männern unterwegs. Das Ergebnis des Sternsingens waren in den letzten Jahren in der Pfarreiengemeinschaft St. Barbara steigend, nun rückläufig: Börger 5.398,32€ (in 2015 5.579,04) Börgermoor 4.059,12€ (4.200,07) Börgerwald 3.282,07€ (2.874,26) Neubörger 4.254,00€ (4.137,00)
Hier ein altes Sternsingerlied:
Jetzt kommen wir Waisen aus dem Morgenland fern
wir sahen am Himmel den glänzenden Stern
den der Prophet sehend gemeld,
als Zeichen der Ankunft des Heilands der Welt.
Dann traten wir Waisen vor Herodes seine Tür, –
Herodes der König trat selber hervor.
Gehet dorthin, suchet das Kind
und habt ihrs gefunden, so sagt mir Bescheid,
dann will auch in kommen und beten es an.
Und siehe den Stern, der uns Waisen erschien,
er muß mit uns ja nach Bethlehem ziehn.
Zeigen den Ort, deutlich und klar,
wo Christus der Heiland im Verborgenheit war.
Jetzt fallen wir nieder auf unsere Knie,
verehren den Heiland als Gottmenschen hier.
Für die Heiden, reicht Garben dar,
Gott wird es vergelten wie auch immer dar.
Gott wirds Euch vergelten wie auch immerdar.“
Beim Verlassen der Häuser schreiben die „Sternsinger“ an die Türen oder die Hausbalken mit geweihter Kreide die Segensbitte Christus mansionem benedicat“ (= „Christus segne dieses Haus“) 20 * C + M + B + 16 (ein Stern für den Stern von Betlehem und die drei Kreuze für den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist – und die Jahreszahl (2016).
04.01.2016 UB – Mit der Firma Goldschmidt unterhält die Arbeitsgruppe Geschichte des Heimatverein Börger e. V. eine langjährige gute Geschäftsbeziehung. Seit dem Jahr 2002 werden dort die Jahresschriften „Use Borger“ gedruckt. Die jährlichen Arbeiten miteinander fanden und finden immer in einem vertrauensvollen, freundlichen Rahmen statt. Da der Heimatverein Börger jetzt Unterstützung braucht, half uns die Firmengruppe Goldschmidt (Geschäftsführerin bzw. Gesellschafter Wilhelm und Jutta Goldschmidt) bei der Finanzierung der Zehntscheune in Börger. Wenn die Bauarbeiten in ein paar Jahren einen Abschluß finden, kann noch effektiver an der Geschichte unserer Gemeinde gearbeitet werden.
Der Heimatverein Börger sagt dafür auch an dieser Stelle „HERZLICHEN DANK“.
01.01.2016 UB – Mit einer neuen Homepage stellt sich der „Förderverein Kinder- und Jugendhilfe Börger e. V.“ nun vor. Wenn die Seiten einmal fertig bestückt sind, gibt es dort Informationen über die Arbeit in dieser Gruppe in Sachen Jugend- und Kinderhilfe. Gegründet wurde der Verein im Jahre 2002. Man hat sich zum Ziel gesetzt, Fürsprecher für die Interessen der Kinder in Börger zu sein und vor allem dort, wo die bisherigen Formen der Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen, Kirchen und anderen Einrichtungen ihre Grenzen hat. Weiterhin verfolgt der Förderverein die Absicht den Erziehungsauftrag von Kindergarten und Grundschule zu unterstützten, Aktivitäten zur sinnvolle Freizeit- und Lebensgestaltung außerhalb von Kindergarten und Schule anzuregen. Mit einem Klick auf das Logo geht es zu den Seiten des Vereines.
Der aktuelle Vorstand setzt sich zur Zeit aus folgenden Personen zusammen:
1. Vorsitzender: Klaus Meyners, Zum Opferstein 20, Telefon: 05953/925999 2. Vorsitzende: Maike Korten, Birkenallee 33, Telefon: 05953/949793,
1. Kassenwartin: Petra Ströhl 2. Kassenwartin: Ulrike Behrens, Schriftführerin: Frauke Brüggemann,
Pressewart / Öffentlichkeitsarbeit: Markus Klaßen, Beisitzer: Monika Goldenstein, Christine Schmitz.

Ich wünsche Dir fürs neue Jahr Zuversicht, das ist doch klar.
Keine Nachbarn, die Dich plagen, Glück und Mut an allen Tagen.
Harmonie nicht zu vergessen, keine Sorgen, die Dich stressen.
Frieden, Weitsicht und auch Geld, dass Dein Glaube recht behält.
Stärke auch in schlechten Zeiten, Freunde, die Dich stets begleiten.
Liebe ist das A und O, die Gesundheit sowieso.
Tausend Gründe, um zu lachen, Einsicht, um auch aufzuwachen.
Wärme und Geborgenheit, Diskussionen ohne Streit.
Schaffenslust und Übersicht, dass Dein Wille niemals bricht,
Lebenslust statt Frustration – so ich glaub, das war es schon –
Wünsche einer HV-Freundin aus Herbrum – Worte von N. van Tiggelen.
19.12.2015 UB – In Beisein von Vertretern aller Fraktionen und Gruppen des Börger Gemeinderates, Bürgermeister Hermann Wöste, Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers, von Vorstand und der Arbeitsgruppe „Zehntscheune“, überreichten Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Emsland und Mitglied des Stiftungsrates der Sparkassenstiftung, Ludwig Momann und Claudia Pohlmann von der Geschäftsstelle Sögel (in Vertretung von Andrea Rekers), dem Heimatverein Börger einen Scheck für den Ausbau des Mehrzweckgebäudes auf dem Börger Heimathof. Vorsitzender Hermann Schmitz erklärte bei einer kurzen Besichtigung die Baumaßnahmen am Gebäude und die vielfältige Arbeit des Vereines. Neben der Gemeinde Börger und der Samtgemeinde hat der Heimatverein viele Unterstützer aus der Gemeinde und dem Landkreis. So sei man der Markengemeinde Börger, Gewerbetreibenden und Privatleuten aus Nah und Fern die sich bislang besonders eingebracht haben, zu besonderen Dank verpflichtet. Und auch die Vereinsmitglieder, die hier ehrenamtlich viel Arbeit gearbeitet haben, gehört der Dank des Börger-Gemeinwesens.
Ludwig Momann erklärte, das er sich freue seitens der Sparkassenstiftung auch in Börger ein zukunftsweisendes Projekt unterstützen zu können. Dabei sei es den Verantwortlichen der Sparkasse wichtig „Lebendige Projekte“ mit und für die Bevölkerung in den Bereichen Kultur, Soziales, Wissenschaft, Forschung, Umwelt, Heimat- und Denkmalpflege zu fördern, um die Lebensqualität zu verbessern. Das Projekt „Zehntscheune“ sei ein Projekt das förderwürdig ist und deshalb unterstütze man es. Die Stiftung der Sparkasse Emsland schüttet in jedem Jahr mehrere hunderttausend Euro aus um die Gesellschaft, nicht nur in Oberzentren, mitzugestalten. Man wolle den Zusammenhalt der Menschen stärken, die Identität der Menschen mit der Region und den Baudenkmalen fördern. Er dankte dem HV Börger, das hier auch in diesem Sinne aktiv gearbeitet wird. Bgm. Günter Wigbers bedankte sich für die Samtgemeinde und auch im Namen von Bgm. Hermann Wöste für die großzügige Unterstützung für ein Projekt in der Samtgemeinde. Man arbeite in vielfältiger Weise vertraulich mit der Sparkasse Emsland zusammen werde dieses auch in Zukunft fortführen. Beide sagten dem Heimatverein Börger Unterstützung für die Fertigstellung dieses Kulturprojektes zu.
Nach einem Fototermin vor der Zehntscheune ging es ins Heimathaus, zu einer gemütlichen Kaffeetafel. Auf dem Fotos sind zu sehen (v.Lks.): Bgm. Hermann Wöste, Werner Schomakers (Arbeitskreis HV), Hermann Schmitz (Vorsitzender HV), Gerd Többen (2. Vorsitzender HV), Sparkassendirektor Ludwig Momann, SG-Bgm. Günter Wigbers, Johann Korte (UWG), Jürgen Ermes (SPD) und Konrad Ubbenjans (CDU).
18.12.2015 UB – Das Heimathaus Börger ist am 14. Februar von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr zum Cafe geöffnet Am zweiten Sonntag im Januar findet im Heimathaus unser Jahresempfang statt. Ab Februar gibt es im Heimathaus wieder Kaffee und selbstgefertigten Kuchen von unseren Damen.
Bei der Kaffeetafel wird Plattdütsk gesprochen – bi usen Verein proate wi Platt (natürlich prote wi oak dütsk, wen man kien plattdütsk proatet). An alle tweiden Sanndage in de Moante is namidages 14.30 Uhr toau 17.00 Uhr open (jeden 2. Sonntag im Monat ist von 14.30 – 17.00 Uhr geöffnet). Up use Bäld (Foto UB) is dat Walkemüllerhus toau saein. Dat is dat Borger Heimathus up ´n Riegen. Dit Hus war over Jahrhunderte dat Woahn- und Arbeitshus van den Borger Walkemüller, dej as Hürmann bi Müllers up´n Busk (Borgermühle) arbeitede, waehn. Dat Hus was an´t verfallen, as man dat Hus midde dej 1980er up Müllers-Hoff offbaude un hier up ´n Riegen as Heimathus waer upbaude, un so erhollen haff. Over dej groote Falldöre is noch toau läsen, wunner et baut is, un well dat Hus hörde. O-Gott-beware-dis-Haus-so-bleibt-das-unglück-daraus- Hermann Müller un Anna Müllers – Anno 1751 den 30. März.
Kägenover van dat Walkemüller-Hus is dej Baustelle van use Teindschüre (Zehntscheune). Wenn dit tweide Gebäude mal fattig ist söll et use „Heimatkundliche Sammlung“, dat Heimatarchiv, Arbeitsrueme un ne „öffentliche Toilettenanlage“ upnähmen. Dann bünnt för´t erste dej Platzprobleme bi us vörbi un dej Gemeinde krigg ne Stäe, woar se sück doarstellen könnt.
09.12.2015 UB – Eine weihnachtliche Überraschung konnte Hermann Schmitz dem Vorstand des Heimatverein Börger überbringen. Die Oldenburgische Landesbank unterstützt den Verein bei den vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde Börger und sagte eine finanzielle Hilfe für die Multimedia-Ausstattung der Zehntscheune zu.
Hermann Schmitz bedankte sich auch im Namen des Vorstandes des Heimatvereines Börger bei den Verantwortlichen der Oldenburgischen Landesbank der Filialen Sögel und Börger. Diese Zuwendung kurz vor dem Jahreswechsel sei ein schönes Weihnachtsgeschenk.
An dieser Stelle auch noch einmal „DANKE den hiesigen Vertretern der OLDENBURGISCHE LANDESBANK“.
29.11.2015 UB – Der Heimatverein Börger hatte zu gestern zum Grünkohlessen eingeladen. Bei vollem Hause (70 Gäste) wurde im vorweihnachtlich geschmücktem Heimathaus von den Arbeitskreisleitern des AK Geschichte, Bernd Gebkenjans und Hermann Ubbenjans die neue Jahresschrift vorgestellt. Im Vorwort wird von Bernd erklärt was „Heimat“ bedeuten kann und das der Begriff für jeden eine andere positive Bedeutung hat. Das galt für die Soldaten des 1. Weltkrieges, die vor 100 Jahren in den Krieg ziehen mußten genauso, wie für unsere Neubürger der letzten Jahrzehnte, und auch für Flüchtlinge von heute, die eine neue Heimat suchen müssen. Und auch für uns alteingesessene Bürger hat der Begriff „Heimat“ eine wichtige, positive Bedeutung.
Im ersten Artikel der neuen Jahresschrift wird von Hermann Ubbenjans, anhand von Archivfunden (Nachlaß bei Ehrenmitglied Hans-Theo Jansen) aus der Zeit des Ersten Weltkrieg berichtet. Josef Connemann berichtet in einem weiteren Aufsatz von der Gefangenschaft im Gulak und der Flucht von seinem Vater Heinrich Connemann 1915 bis 1917 aus Sibirien. Maria Röttgers geb. Michels berichtet dann von ihrem Großvater Benedikt Papen, der schwere Zeiten an der Westfront erlebte. Eine lesenswerte Geschichte in Nordhümmlinger Plattdütsk, von Pastor Bernd Köster aus Lahn aus dem Jahre 1920, bereichert diese Ausgabe und die Heimatfreunde Hans Geers und Reinhard Rolfes arbeiteten an einem schönen Artikel über Kinderspiele in den 1950er Jahre. Bernd Gebkenjans berichtet über das schwere Leben der Familie Hofmann als Russland-Deutsche in der Sowjetunion und die Übersiedlung in 1992 nach Börger. Zusammen mit Jutta Over vom NABU Emsland berichtete Bernd Gebkenjans, dann über Schwalben in Börger. Zahlreiche Schwalbenfreunde in Börger wurden von Jutta Over vom NABU geehrt.
Auf dem Bild von links: Jutta Over (Nabu Meppen), Hermann Plaggenborg, Arthur Hofmann, Bgm. Hermann Wöste, Elvira Hofmann, Pfarrer Karl Heinz Santel, Maria Röttgers, Bernd Gebkenjans, Reinhard Rolfes, Hans Geers, Hermann Ubbenjans, Conny Federhofer, Hermann Schmitz.
Diese nun 25. Ausgabe der Jahresschrift enthält auch wieder einen „Aktuellen Teil“. Hier sind Begebenheiten aus dem Berichtsjahr zu finden, die der Nachwelt erhalten werden sollen und das als Nachschlagewerk dient. Die Ausgaben sind bei den bekannten Verkaufsstellen in Börger (Volksbank Nordhümmling in Börger, OLB Börger, Lebensmittel Funke, Buten un Binnen, Winzerei Többen, Hobbyscheune Ermes, Frisör Gerdes, Blumen Oldiges) und beim Buchhandel Lübs in Sögel erhältlich.
04.10.2015 UB – Mit einem Fest für die Kinder und einer zünftigen Country-Fete begann gestern, Samstag unsere Kaermse 2015. Bei bester Stimmung, gutem Wetter und klasse Musik gab es Unterhaltung vom Feinsten. Die Stäweldancer aus Börger und weitere Gruppen (aus Werlte u. Pbg) unterhielten die Besucher bis weit in die Nacht. Heute um 13.30 Uhr formierten sich die Wagen zum Festmarsch durch den Ort. Mit von der Partie war die Gymnastikgruppe des DJK Sportverein Eintracht Börger (hier auf dem Bild). Auf dem Festplatz herrscht momentan Erntedanktreiben. Morgen ist Viehmarkt (Nationalfeiertag in Börger).
30.11.2015 UB – So langsam wird deutlich, das die Zehntscheune einem „Neubauern-Haus“ nachempfunden ist. Diese Art Häuser, eine Weiterentwicklung des Niedersachsenhauses, wurde von den „Kleinen Bauern“ für Mensch und Tier des Hofes ab 1850 modern. In den ersten Jahren noch mit Strohbedachung, danach, im 20. Jahrhundert komplett mit Dachziegel. Diese Häuser waren überall auf dem Hümmling zu finden und hatten im Inneren ein Holzständerwerk und Holzböden. Hinter der großen „Falldöre“ war Platz für das Vieh und Kleinvieh. Oben im Hause war Lagerort für das Getreide und für Heu, Flachs und allerlei Verbrauchsmaterial (Futter) des Hofes. Hinter der „Kägendör“ auf der andern Seite des Hauses waren die Wohnräume für die Menschen hinter einer Feuerstelle in der großen „Köake“. An der Zehntscheune angebaut ist hier ein „Wagenschuul“, „ne lütke Warkstae“.
Nach Fertigstellen der Klinkermauerwerks hat Mathias Pohlgeers mit Hilfe weiterer Freiwillige die Dachüberstände angebracht und Stefan Sievers und Gerd Hanenkamp haben die Dachrinnen und Abläufe montiert. Ende Okt. / Anfang Nov. 2015 sind Türen und Fenster eingebaut worden. Bei dieser Finanzierung hilft uns wieder die Gemeinde, Bis zur jetzigen Bauphase sind, so berichtet es unser Kassenführer alle Rechnungen bezahlt. In einem neuen Projekt (Ausbau der Zehntscheune) werden dann LEADER-Mittel benötigt, um dieses Projekt seiner Vollendung entgegen zu führen.
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