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04.01.2026 UB – Die erste Vorstandsitzung des Heimatverein Börger im Jahr, findet zusammen mit den Ehepartnern und Abordnungen der Kirchen, der Schulen und der Gemeinde statt. So auch in diesem Jahr. Vereinsvorsitzende Johanna Terhalle begrüßte die gutgelaunte Runde. Draußen war der Heimathof winterlich verschneit. Man lies sich Kaffee und Kuchen schmecken. Danach berichtete Johanna von den Aktivitäten des Vereines im abgelaufenen Jahr und erläuterte die Vorhaben in 2026.
Pünktlich nach diesen Ausführungen tauchten die Sternsinger auf. Sie trugen ihr Lied vor und erhielten Beifall von der Versammlung (Enja Zdralik, Havin Sahin, Luisa Kummer und Christine Geers). Die herumgereichte Sammelbüchse war danach gut gefüllt. Im Anschluß erhielt der Bürgermeister die obligatorische Tunschere für die Überlassung der Häuser des Heimathofes. Er bedankte sich für die Arbeit des Heimatvereines für die Gemeinde Börger herzlich. Weitere Tunscheren erhielt die ev. Diakonin Astrid Farwick und Bernd Gebkenjans für ihre Arbeit im Verein. Pastor Mathias Voss nahm die Tunschere für Frau Farwick entgegen.
G L U E C K – S A E G E S – N E I J J O A H R
20.12.2025 JB – Wenn in Börger der Winter Einzug hält, wird es warm auf der Bühne. In der Theatersaison 2026 hebt sich im Dorfgemeinschaftshaus erneut der Vorhang für die plattdeutsche Theatergruppe – und mit ihm für eine Geschichte, die ebenso komisch wie entlarvend ist. Gespielt wird der humorvolle Dreiakter „Opa ward verköfft“, ein Stück voller Witz, List und menschlicher Abgründe.
Seit Mitte Oktober wird unter der Regie von Helmut Gerdes mit großer Hingabe geprobt. Die Komödie stammt aus der Feder von Franz Streicher und erschien im Karl Mahnke Theaterverlag; ihre niederdeutsche Stimme erhielt sie durch die Übersetzung von Dieter Jorschik. Was dabei entsteht, ist mehr als ein heiterer Theaterabend – es ist ein augenzwinkernder Blick auf Habgier, Moral und den oft unterschätzten Scharfsinn des Alters.
Im Zentrum steht Bauer Kulenkamp, der den Hof gleich mitsamt dem Opa übernommen hat, als er einst die Erbin heiratete. Doch die Zeiten sind rauer geworden: Der Betrieb wirft kaum noch Gewinn ab, und die Streiche des alten Herrn sorgen eher für Ärger als für Erheiterung. Kurzerhand reift ein Plan, der ebenso bequem wie herzlos ist – der Opa soll fort. Da tritt der wohlhabende Bauer Fiesebarg aus dem Nachbardorf auf den Plan. Er gibt den Wohltäter, verspricht dem alten Mann einen angenehmen Lebensabend in Wohlstand und Behaglichkeit. Was sich hinter der Fassade verbirgt, ahnt zunächst niemand: Fiesebarg weiß um den Besitz des Opas – zwei Häuser, die dereinst vererbt werden wollen. Sein Angebot ist eindeutig: Er möchte den Großvater regelrecht „abkaufen“. Der Opa zieht um, vom bescheidenen Kulenkamp-Hof in das protzige Haus der Fiesebargs. Doch wer glaubt, der Alte lasse sich so einfach verschieben wie ein Möbelstück, irrt gewaltig. Längst hat er das Spiel durchschaut. Mit feinem Spott, stiller Bosheit und viel Vergnügen beginnt er, seine neuen „Besitzer“ zu testen – immer ein Stückchen weiter, bis Heuchelei und falsche Versprechen nicht mehr aufrechtzuerhalten sind. Wie weit kann man gehen, wenn Gier das Handeln bestimmt? Und wer sitzt am Ende wirklich am längeren Hebel? Die Antworten darauf serviert die Theatergruppe Börger mit viel Humor, Tempo und plattdeutscher Sprachkraft. Mehr sei nicht verraten – nur so viel: Dieser Opa ist alles andere als wehrlos.
Neugierig geworden?
Dann lohnt sich ein Besuch im Dorfgemeinschaftshaus Börger. Karten sind im Vorverkauf im Gemeindebüro Börger zu den üblichen Öffnungszeiten erhältlich. Restkarten gibt es ohne Gewähr an der Abendkasse.
Die Spieltermine im Dorfgemeinschaftshaus Börger ergeben sich wie folgt:
Sa., 03.01./So. und 04.01.2026 – 15:00 Uhr: Seniorenaufführungen
Fr., 09.01.2026, 20:00 Uhr: 1. Aufführung
Sa., 17.01.2026, 20:00 Uhr: 2. Aufführung
Sa., 31.01.2026, 20:00 Uhr: 3. Aufführung
15.12.2025 UB –
Der Feuerwehrförderverein organisierte auch in diesem Jahr den Börger Weihnachtsmarkt. Aus kleinsten Anfängen (Weihnachtsbaumverkauf in Buskes-Schüre vor Jahrzehnten) wurde über die Jahre ein ansehnlicher Markt mit vielen Buden und Ständen am 3. Advent vor Weihnachten. Auch die vom Feuerwehrförderverein gefertigten Verkaufsstände leisteten wertvolle Dienste. Fast alle Börger Vereine und Gruppen aber auch Privatpersonen waren mit Angeboten für die Besucher vertreten. Die Beteiligung der Bevölkerung war gut. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
05.12.2025 UB – Am 6. Dezember ist der Tag des Heiligen Nikolaus. Tags zuvor warten die Kinder schon sehnsüchtig auf den Heiligen Mann. Am diesem Vortages zum Nikolaustag traf man sich in der St. Jodocus Kirche Börger. Dort begrüßte man den Nikolaus. Nach deinem kurzen Wortgottesdient zog man begleitet von der Jugendfeuerwehr mit Fackeln zum Heimathaus. Die Hümmlinger Musikanten unterstützten diesen stimmungsvollen Zug und das Treffen bei bestem Wetter. Über 200 Kinder, Eltern und Angehörigen nahmen teil. Der Nikolaus ließ es sich auch nicht nehmen, im St. Josefstift vorbeizuschauen. Schon am Vormittag war der Nikolaus in der Schule und bei den Kleinen der Kindergärten. Auf dem Heimathof sorgten die Hümmlinger Musikanten mit ihrer Musik für wunderbare adventliche Stimmung. Fotos mit dem Nikolaus und seinen Engeln, Glühwein & Punsch vom Juki und ein Stutenkerl für alle rundeten den Abend ab.
Der Brauch, Kinder zu beschenken, ist seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar. Ein bedeutender Tag in der Adventszeit. Damals wie heute erreicht die Weihnachtszeit mit dem 24. Dezember ihren Höhepunkt. Vor langer Zeit wurden die Weihnachtsgeschenke bereits vom Heiligen Nikolaus gebracht. Ein Tag, an dem nicht nur an den Freund der Kinder und Schutzheiligen der Schiffer und Kaufleute erinnert wird, sondern an dem mit Nikolausgeschichten auf die bevorstehende Geburt und Ankunft des Erlösers eingestimmt werden sollte.
(von der FSH Hompage) – Am Ersten Advent 2025 fand von 11 bis 14 Uhr der gemeinsame Adventsmarkt der FSH und Grundschule Börger statt. Bei schönem Wetter kamen viele Besucherinnen und Besucher auf das Schulgelände und sorgten für eine fröhliche, vorweihnachtliche Stimmung. Die Schülerinnen und Schüler boten eine Vielzahl selbstgemachter Produkte an, darunter Holzarbeiten, Gestecke, Armbänder, Gipsfiguren, Honig- und Wachsartikel, kleine Geschenkideen und Süßigkeiten. Viele der Artikel waren so begehrt, dass sie bereits frühzeitig ausverkauft waren.
Für zusätzliche Highlights sorgten die musikalischen und tänzerischen Aufführungen: Der Kinderchor, die Blockflötengruppe und die Linedance-Gruppe traten auf und begeisterten das Publikum. Besonders beliebt war zudem das Kinderschminken. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Kaffee und Kuchen, Waffeln, Heißgetränke, Brotverkauf und Bratwurst fanden großen Anklang.
Der Adventsmarkt war ein stimmungsvoller Auftakt in die Adventszeit.
04.12.2025 UB – In diesem Jahr haben wir eine Vielzahl von Krippen zusammengetragen und vom 22. Sept. bis 08. Dez. (Wochenendes) ausgestellt. Es waren Krippen in Papierform, als Briefmarken, kleine (in einer Wallnuß oder in einer Miniflasche) bis zu lebensgroßen Figuren. Es sind gehäkelte Figuren, Figuren aus Porzellan, Ton, Holz und vielen anderen Materialien. Krippen für Kinder zum Spielen, Sammelkrippen, Reisekrippen usw. Sie stammen aus vielen Teilen der Erde, vorrangig aus unserer Region. Unser Bild zeigt einen von Liborius Geers gefertigten Stall aus den 1990er Jahren. Insgesamt sind über 100 Krippendarstellungen in der Zehntscheune zu sehen gewesen.
Krippen werden in der Weihnachtszeit, meistens ab dem 1. Advent aufgestellt. Sie sind bis heute fester Bestandteil des kirchlichen und häuslichen Weihnachtsschmucks und werden in allen erdenklichen künstlerischen Stilen und Materialien gefertigt. Seit dem späten Mittelalter sind sie zuerst im öffentlichen Raum, in Kirchen, Klöstern und auf öffentlichen Plätzen zu finden gewesen. Später wurde das Aufstellen einer Krippe auch in Wohnhäusern modern. Oft verbunden mit dem deutschen Brauch, dem Aufstellen des Weihnachtsbaumes.
02.12.2025 UB – Seit gestern ist die neue Jahresschrift des Heimatverein Börger auf dem Markt. Use Borger 2025 ist bei der Volksbank Nordhümmling in Börger, beim Nahkauf Janina Sap, bei Floristik Andrea Robben, Frisör Gerdes und der Gemeindeverwaltung erhältlich.
Beim traditionellen Grünkohlessen am Samstag vor dem 1. Advent wurde die Schrift vor einem großen Publikum von Bernd Gebkenjans (2.v.re.) und Hermann Ubbenjans (li.) vorgestellt. Die ersten Exemplare erhielten stellvertretend für die Börger Bevölkerung, Burkhard Becker, Diakon Kath. Pfarreiengemeinschaft St. Barbara (2.v.li.) Astrid Farwick, Diakonin Ev. Kirche Sögel (3.v.li.), Vereins-vorsitzende Johanna Terhalle (mittig), Pastor Mathias Voß (Pastor ev. Markusgemeinde Sögel) (3.v.re.), sowie Jürgen Ermes, Bürgermeister von Börger (re.) überreicht.
03.12.2025 UB
Krippenausstellung am Samstag, 06. Dez. 2025 und Sonntag 07. Dez. 2025.
jeweils von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Für Gruppen auch außerhalb dieser
Termine nach Absprache.
Jahresempfang des Heimatverein am 04. Januar 2026 um 15 Uhr im Heimathaus
für Vorstand, Ehrenmitglieder, Ratsmitglieder, Kirchen- und Schulverteter
sowie Mitglieder und Bürger, die sich im vergangenen Jahr besonders für
den Heimatverein eingesetzt haben.
Pannkoauken-Äten beim Heimatverein Börger im Frühjahr 2026.
Dieser Termin ist noch nicht genau definiert.
Jahreshauptversammlung des Heimatverein Börger e.V. am 15. März 2026 im
Heimathaus Börger für alle Mitglieder und Interessierte. Anträge zur
Geschäftsordnung sollten schriftlich einreichen werden.
Spendenkonto Heimatverein Börger – Betr.: Heimatarbeit und Familienforschung bei der
Volksbank Nordhümmling in Börger IBAN: DE88280697060010082000 BIC:GENODEF1BOG
18.11.2025 UB – Auf Einladung des Bürgermeisters versammelten sich am Volkstrauertag, nach dem Hochamt, die Gemeinde vor der Kirche um der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror zu gedenken. Bürgermeister Jürgen Ermes begrüßte die Fahnenabordnungen der Vereine, die Hümmlinger Musikanten, die Mitglieder der Kath. Kirche, des Kirchenchores und die etwa 150 anwesenden Gäste. Für die Gemeinde legten Jens Poltrock und Andreas Albers von der Feuerwehr einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Hümmlinger Musikanten spielten dabei das Stück „Ich hatte einen Kameraden“. Die Anwesenden sangen anschließend zusammen mit Alfons Kleine und Mitgliedern des Kirchenchores das „Börgermoorlied“ das als Moorsoldatenlied berühmt wurde.
Jürgen Ermes erinnerte dann daran, dass vor 80 Jahren der II. Weltkrieg zu Ende ging. Und dass die Erinnerung an Krieg und Unrecht mit der Zeit verblasst. Nur wenige Mitbürger haben den Krieg, Tod und Terror noch miterlebt. Deshalb sei ein Erinnern heute wichtiger denn je. Wir erleben momentan Krieg in Palästina und der Ukraine. Es sei wichtig zu wissen, wohin es führt, wenn Menschenrechte missachtet werden und Institutionen ausgehöhlt werden. Durch Hassbotschaften, Desinformation und das Säen von Zwietracht gerät unsere Gesellschaft und der Frieden in Gefahr. Pfarradministratorin Doris Brinker betete mit der Gemeinde für den Frieden. Auch die Ansprache im vorhergehenden Gottesdienst klang dieses Thema an. Möge der Herr und Gott uns die Kraft geben allen Anfeindungen zu widerstehen, die von falschen Propheten propagiert werden. Lasst uns wachsam sein. Solidarisch gemeinsam für Gerechtigkeit streiten und die Zukunft in Freiheit gestalten.
Obligatorisch wurde zum Abschluss der Veranstaltung von Allen das Deutschlandlied gesungen.
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