Ausflug des Heimatverein Börger

Hünengraberbauer12.08.2010 UB – In diesem Jahr geht es am 05. Sept. 2010 um 13.00 Uhr nach Borger in Holland. Dort besuchen wir das Hunebed-Centrum. Anschaulich wird dort die Geschichte der Steindenkmale und das Brauchtum der Jungsteinzeit-Menschen dokumentiert. Lasst Euch überraschen, das Gebäude und die Außenanlagen sind sehenswert. Unter fachkundiger Führung werden wir ab 15.00 Uhr nach einer Kaffeetafel das Gelände erkunden. Auf der Rückfahrt wird wie üblich in ein Gasthaus eingekehrt. Für Kaffee, Kuchen und Eintritt wird 12,00 Euro eingesammelt, der HV übernimmt die Busfahrtkosten. Die Rückkehr ist für 21.00 Uhr geplant. Infos über die Hünengräber sind unter “Steindenkmale” zu finden.

Fotowettbewerb ist beendet - Klasse Bilder!

GTUM.jpg10.08.2010 UB (Foto G. TuM) – Der ausgelobte Fotowettbewerb ist mit Stichtag 31. Juli 2010 beendet. Wir haben wunderschöne Bilder eingesandt bekommen. Hierfür sagen wir allen Einsendern herzlichen Dank! Diese Bilder werden dem Heimatverein, aber auch der gesamten Gemeinde für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zu Gute kommen. Die Bilder sind auf diesen Seite unter “Fotowettbewerb” zu sehen.

Wir wünschen nun allen viel Glück bei der im Herbst stattfindenden Bewertung, die durch unabhängige Personen (der Rechtsweg ist ausgeschlossen) vorgenommen wird. Die Hauptpreise werden bei der Vorstellung unserer Jahresschrift “Use Borger 2010” und dem  Pfannkuchenessen, am 27. November 2010 im Heimathaus bekannt gegeben. Toi, toi toi!

Flurkartenaltas bei uns erhältlich

Flurnamenkatalog Der Heimatverein Börger hat nun auch das Buch “Die Flurnamen der Gemeinde Börger” von Christian Harms, der im Jahre 1997 nach Vorarbeit von einem Team um Albert Korten entstanden ist, im Bestand. Er ist beim Verlag des Emsländischen Heimatbundes aufgelegt (ISBN 3-88077-132-4) und hat ca 60 Seiten Kartenmaterial und Infos über die Geschichte Börgers. Dieser Kartenband ist bei uns zum Preis von 26,00 Euro erhältlich. Weitere Infos über den Bildband, die Jahresschrift “Use Borger” und das Buch “Börger – Geschichte des Hümmlingdorfes”, über “Bücher

 

Anfragen über den Link “Kontakt“.

Hoch lebe das neue Königspaar

Königspaar 201029.07.2010 UB -  Neues Schützenkönigspaar in Börger sind Christian Geesken und Annelen Sievers aus der Kompanie “Nord”. In einer Schützenmesse am Montagmorgen wurde die neue Vereinsfahne gesegnet. Traditionsgemäß wurde danach die Königsscheibe am Giebel des Königshauses, dieses mal an “Joakubs-Hus”, angebracht. Montagabends feierte man einen zünftigen Krönungsball. Im Gefolge: Joop Behrens und Annette Hukelmann, Oliver Langen, Christoph Gerdes und Rita Kossenjans, Gerd und Ulrike Breuker, Wilfried und Annette Sievers, Andreas Wöste und Kristina Többen, Andreas Geers und Petra Kronabel, Wilfried Funke und Silvia Kuckshinrichs, Henry und Sonja van der Kamp, Johannes Schulte-Kerssens und Maria Kuckshinrichs, Andreas Albers und Brigitte Düttmann, Martin Klaas und Anna Müller, Daniel Sebers und Nadine Müller, Stefan Geers und Anja Grote, Frank Schmees und Irmgard Sievers, Johannes Hunfeld und Anja Bruns, Thorsten Fleer und Anna Westendorf, Frank Pott sowie Werner Jansen und Kerstin Plüster. Das Foto stammt vom Schützenverein Börger.

Schützenfest 2010 in Börger

Kossen Markus Sch - 900 25.07.2010 UB – Seit nachweislich über 250 Jahren (mit Unterbrechungen) wird in Börger ein Schützenkönig erkoren und Schützenfest gefeiert. Der heutige Schützenverein Börger e.V. konstituierte sich im Jahre 1907. Im 102. Jahr, 2009/2010 ist Wilhelm Klaas Schützenkönig  in Börger. Gefeiert wird seit dem II. Weltkrieg am 4. Sonntag im Juli, vorher feierte man Anfang Juni eines jeden Jahres. Am Schützenfestsonntag formierten sich Mittags die drei Kompanien aus “Nord”, “Ost” und “West” in ihrem Bereich und treffen sich nach einem Marsch in der Dorfmitte. Begleitet werden die Kompanien von der Musikkapelle Werpeloh, der Blaskapelle Börgerwald und den  Hümmlinger Musikanten. Schützenkönigin Maria und König Wilhelm aus der Kompanie “Ost” sowie der neue Oberst des Schützenvereins Frank Schmees legten in Gedenken an die Gefallenen der Kriege einen Kranz am Ehrenmal nieder. Danach ging es zum Festplatz. Abends war Königsball. Foto: Markus Kossen

Schwerer Sommerorkan

Eichen und Buchen zersplitterten (Foto: UB)12.07.2010 UB – Ein ungewöhnlich schwerer Sommersturm tobte heute Mittag über Börger und dem Emsland. Kurz vor 14.00 Uhr erreichte die Gewitterfront, die aus West / Südwest heranrückte mit zerstörerischer Macht unseren Ort. Innerhalb von einer Minute entstand aus einem kleinen Lüftchen ein schwerer Orkan, der mit Windhosen und Wirbeln heranraste. Während es an der windabgewandten Seite (nordöstlich) des Ortes und im Oberdorf und dem Riegen nur mäßige Zerstörungen gab, traf es den Nordkamp und den Dosfeld um so schwerer. Hier brachen mächtige Eichen und Buchen auseinander, kippten um oder wurden zerfleddert, das nur noch Stümpfe stehenblieben. Eine Schneise der Verwüstung vom Klöwer kommend über den Dosfeld und dem Nordkamp bis an den nördlichen Dorfrand. Auf dem Dosfeld sind große alte Eichen umgekippt und Häuser abgedeckt worden. Die mächtigen Birken an der Straße Dosfelder-Feld fielen fast alle und die Wälder dort sind schwer geschädigt, hielten aber das schlimmste von der Ortschaft wohl noch ab. Von der Biogasanlage auf dem Dosfeld wurde die Plane abgerissen, eine mächtige Eiche fiel und zerschlug den Giebel und Teile des Daches des alten Bauernhauses “Smers”. Auf dem Nordkamp fielen innerhalb von ein paar Minuten Dutzende mächtige Eichen und Buchen um oder wurden auseinandergedreht. Die Buchen auf dem vorderen Nordkamp und Schütten Brink erlitten großen Schaden (bei Schütten fielen 12 Eichen). Zwei Wohnhäuser und PKWs wurden von Bäumen beschädigt und bei vielen Häusern fehlten Dacheindeckungen, die Telefonleitung und Straßenbeleuchtung wurde zerstört. Der Schaden ist hoch. Zum Glück wurde niemand verletzt. So schnell wie der Orkan mit Windböen bis zu 250Std/Km und Regen gekommen war, so schnell ging er wieder, eine halbe Stunde später war wieder Sonne und Schönwetter. Die Aufräumarbeiten der Nachbargemeinschaften begannen sofort. Auch die Freiwillige Feuerwehr half nach Kräften. Es bleibt aber ein beträchtlicher Schaden.

113 Jahre nach seinem Tod - wiedergefunden

Auswanderer 04.07.2010 UB – Seit etlichen Jahren suchen wir vom Heimatverein Börger e.V.  die aus dem Kirchspiel Börger in die USA ausgewanderten Familien. Die meisten Personen sind bekannt oder deren Verbleiben ist bestätigt. Zu Vielen haben wir Kontakt. Einige haben wir bislang nicht gefunden. Unter ihnen auch die Geschwister Christina Schmitz *1853 und Thekla Schmitz * 1852, Töchter des Jakob Schmitz und Christina Hanneken aus Esterwegen (Schmitz Dosfeld), die nach Minster in Ohio (mit der Familie ihrer Tante – Thekla Oldiges geb. Schmitz) auswanderten, und den ältesten Sohn der Familie Johann Hermann *1799 und Genovefa Engbers geb. Plüster *1800, wohnhaft Börger Sandhöge, Johann Bernhard Engbers *18.12.1833 in Börger(Sohn von Nr. 8 in der Liste) . Dieser ist nachweislich am 22. Okt. 1866 mit Ziel Missouri ausgewandert. Er landete in New Orleans und reiste weiter über den Mississipi nach Calhoun County Illinios in der Nähe von St. Louis. Er gab an Bauer und 30 Jahre alt zu sein. Registriert ist er bei der Ankunft in Calhoun County. Uns erreichte nun die Nachricht von Bob Behnen aus St. Louis USA,  über Hermann Eilermann, Kloster Oesede bei Osnabrück, dass er die Person sehr wahrscheinlich gefunden habe.

Am 4 Juli 1897 ist J. B. Engbers anscheinend gestorben – als sie die Leiche fanden, konnte sie nicht identifiziert werden. Darum wurde erst am 19. Juli 1897 ein Todesschein ausgefüllt und erwähnt, dass er unbekannt gefunden wurde und später als “Bernard Engeberse” etwa um die Alter 60 Jahre, identifiziert wurde.  Er sei in der Nähe von Cliff Cave, 10 Km flussabwärts südlich, am Mississippi bei einem Unglück ertrunken. Er wurde auf der Grabstelle der Familie Johann Hermann Gebken, einem Auswanderer aus Breddenberg, (Peter u. Paul Friedhof St. Louis – Lot 55E) in St. Louis bestattet. Im Jahre 1891 und 1895 wird er im Addressbuch von St. Louis erwähnt: Engbers Bernhard, team(ster) r(ear)1304 Carroll = (Fuhrmann, wohnte im Hinterhaus in St. Louis Corrollstr. 1304). Bob Behnen will versuchen, weitere Infos über das Unglück in den örtlichen Zeitungen zu finden.

Herzlichen Dank Bob – herzlichen Dank Hermann!

Sommerzeit – Ferienzeit 2010

Kinder von dem Opferstein 7/2010 01.07.2010 UB – Pünktlich zum Beginn der Sommerferien 2010 wurden die Temperaturen angenehm warm und es war nach dem langen Winter und dem unterkühlten Frühling endlich schön. Im Rahmen der Ferienpaßaktion der Hümmling – Samtgemeinden wurden viele Aktion gestartet. Zum Auftakt stand beim Heimatverein Börger eine Exkursion mit zu den Steindenkmalen in Börger an. Ein Gruppe Kinder aus Börger und Stavern erfuhren, wann und wer diese “Riesensteine” einst bewegt hat und wozu die Steinhaufen dienten. Wir stellten fest, das die Kinder schon mächtig Vorkenntnisse mitbrachten und mit Interesse bei der Sache waren. Ich denke, allen hat es Spaß gemacht. Uns auch!

Foto: Hermann Schmitz

hier zum herunterladen für die Kinder und Interessierte
Bilder von der Aktion 28.06. – 01.07.2010 HV Börger

Gegenbesuch aus Frankreich

 

21.06.2010 UB – Beim Sichten alter Familienbilder vor einigen Jahren fand man bei der Familie Kossenjans Glupen, das Bild eines Kriegsgefangenenlagers in Frankreich, wo sich der im Jahre 1992 verstorbene Bernhard Kossenjans (Zellenharm-sin Bernd) während und nach dem II. Weltkrieg als Zwangsarbeiter aufhielt (Depot N. 148 in St. Etienne). Sohn Wilhelm Kossenjans schrieb daraufhin über Internet die Stadt St. Etienne bei Lyon Pizaysan und erfuhr, das der Name Kossenjans dort verzeichnet ist. Nach weiteren Anfragen erfuhr er, das sein Vater in Bergwerken in der Nähe von St. Etienne und auf zwei Höfen der Familie Pizay in Saint Laurent la Conche  und Epercieux-Saint-Paul gearbeitet hat. Im Sommer 2005 besuchte Wilhelm Kossenjans und sein Sohn William (die in den USA leben) zusammen mit meiner Familie die Orte und den Hof der Familie Pizay. Wir wurden dort herzlich aufgenommen und verbrachten ein paar schöne Tage auf dem Hof der Familie Pizay am Oberlauf der Loire in der Nähe von Lyon, wo  Bernhard Kossenjans in den Jahren 1944 und 1948 mit Familienanschluss als Kriegsgefangener gelebt hat.

Jetzt, ein paar Jahre später, kam der Gegenbesuch zustande. Die Familie Jacques und Clothilde Pizay (lks. vorne auf dem Bild) sowie ihr Sohn Xavier (re.) führten die Gruppe von 12 Familienmitglieder und Freunde. (Michel & Michelle Guilbert, Marie & Pierre Cambray, Bernadette & Eugéne Pononnier, Madeleine & Marc Dutel). Mit dabei war Odette Dorison (Mitte vorne), die 1945 auf dem Hof der Familie Pizay in Epercieux-Saint-Paul gearbeitet hat und Bernhard Kossenjans noch persönlich gekannt hat. Hermann Kossenjans (2. v. re) sowie Bernhard Kossenjans (6. v. li hintern) und Wilhelm Kossenjans (2. von li) zeigten den Freunden aus Frankreich unsere Heimat. Anschließend gab es ein zünftiges Sommeressen im Kreise der großen Familie Kossenjans und man verbrachte noch ein paar schöne Stunden bei Volksliedern von der Loire-Region westlich von Lyon und vom Hümmling. Man versprach, weiter in Kontakt zu bleiben und die Freundschaft zu vertiefen. Einen Gegenbesuch in nächster Zeit nach Frankreich, wollen die “Kossenjans” ins Auge fassen.

Tag der Heimatvereine 2010 in Esterwegen

Tanzgruppe des HV Börger01.06.2010 UB – Anlässlich des 25jährigen Bestehens des Heimatvereins Esterwegen und der Volkstanzgruppe des HV Esterwegen, wurden die Feierlichkeiten um den Kreisheimattag 2010 erweitert. Drei Tage stand die Gemeinde Esterwegen im Zeichen dieser Veranstaltungen. Den Auftakt des Jubiläums bildete ein Festkommers mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft. In einem kurzen Rückblick auf die vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte unterstrich Hermann Többen (HV Esterwegen), dass man mit 22 Mitgliedern begonnen habe und heute 200 Angehörige zähle. Tausende Zuschauer säumten am frühen Sonntagnachmittag die Straßen, durch die sich ein langer, vom Heimatverein veranstalteter Umzug, gebildet aus Motivwagen, Fußgruppen, Volkstanzformationen und Musikkapellen, dem Festplatz “Am Busch” zubewegte. Hier präsentierten sich insgesamt 18 Heimatvereine mit verschiedenen Aktivitäten. Auch die Tanzgruppe des HV Börger und die Hümmlinger Musikanten waren bei durchwachsenem, regnerischem Wetter mit dabei.