Unwaer

Oaneweer un Rägen – n´ häilen Dach,
äin Schuur na´n annern – Schlach up Schlach.

Dat Woater kullert – man so van´t Dack,
un brusset in de Göten – un klötert in´t Back.

De Höiner de schuult – un bünnt an´t Trillen,
use Hund ligg in´t Heugulf – de Katt up de Hillen.

Wi sittet in de Köke – bi all dat Gebruss,
wo moj is´t bi´t Unwär – bi Mou´er in´ Hus.

Wi wünsket jau …

07.01.2019 UB – , unseren Mitgliedern und unseren Gästen auf den Seiten des Heimatverein Börger ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2019 in Gesundheit und Wohlergehen. Und das „Heimat“ nicht nur ein imaginärer Begriff ist, sondern auch gelebt wird, und uns und unsere Gesellschaft den Ort und die Grundlage für ein Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand bietet.

Neujahrsempfang

Sternsinger im Heimathaus am Dreikönigstag

07.01.2019 UB – Seit 2003 läd der Heimatverein Börger zur ersten Vorstandsitzung des Jahres „zum Neujahresempfang“ ein. Seit dieser Zeit werden neben dem Vorstand auch Mitglieder eingeladen, die Besonderes für den Verein geleistete haben. Zum Gedankenaustausch dazu auch die Ratsmitglieder der Gemeinde und die Bauhofmitarbeiter die immer mit anpacken. Vor 2003 war dieser Termin dem Gesamtvorstand mit Ehefrauen vorbehalten. Hermann Schmitz konnte in diesem Jahr wieder eine elustre Schar begrüßen. Doch vorher besuchten die Sternsinger (Jens Möring, Till Schmees, Noah Langen und Lorenz Kröger) die Versammlung und trugen ihr Lied vor, um Spenden zu sammeln. – Man gab reichlich – . Besonders begrüßte Hermann Schmitz danach die Ehrenmitglieder sowie Georg Klassen und den Ehrenvorsitzenden des Vereines Heinrich Wesseln, Pater Vijay von der Pfarrgemeinde und die Ratsmitglieder des Gemeinderates nebst Bauhofmitarbeiter mit Ehefrauen.

Bei Neujahrskuchen und einem Neujahrsschluck lies man das Jahr noch einmal Revue passieren. „Es lag wieder ein arbeitsreiches Jahr hinter den Mitgliedern und besonders dem Vorstand“: berichtete er. „Anfang 2018 wurde der Innenausbau der Zehntscheune bewältigt und am 30.06.2018 die Maßnahme abgerechnet. Im Heimathaus seien 53 Veranstaltungen gewesen. Ca. 3100 Gäste waren im Heimathaus zu Gast. Höhepunkte waren hier die monatlichen „Plattproater-Kaffees“ die sehr gut besucht waren. Dazu kommen noch die Gäste des Teichfestes. Und auch die Außenanlage der Zehntscheune sei mit Hilfe der Gemeinde fertiggestellt worden“. Am Ende des Jahres stellte der HV die 28. Ausgabe „Use Borger“ vor. Diese ist wieder mit einem hohen Arbeitsaufwand gefertigt worden. „Man habe sich vorgenommen 2019 das Mehrzweckgebäude mit Leben zu erfüllen. Der Anfang sei gemacht“: so Hermann Schmitz. „Der Arbeitsraum für die Jahresschriften Use Borger sei eingeräumt und so nach und nach sollen die anderen Räume mit der Küche, mit musealen Exponaten und ein Raum mit Lerneinrichtungen entstehen. Die öffentliche Toilettenanlage ist fertig, dort fehlt nur noch die Schließanlage am Eingang.“

Als kleines Zwischenspiel zeigte der Schriftführer noch Szenen aus alten Videoaufnahmen von 1985 (33 Jahre alt) und vom Heimatabend am 16. Mai 1992, die Ulrich Westendorf aufgenommen hat. Danach überreichte der Vorsitzende dem II. stellvertretenden Bürgermeister (VA-Mitglied) Ansgar Kossen für den verhinderten Bürgermeister Jürgen Ermes eine Tunschere als Dank des Heimatvereines für die Überlassung des Heimathauses.

Ansgar Kossen bedankte sich herzlich für die Tunschere und für die Arbeiten des Vereines für die Bevölkerung, im Namen des Rates der Gemeinde Börger. „Der Heimatverein und auch die vielen anderen Vereine in Börger leisten wichtige Kulturarbeit“ führte er aus. „Der Begriff Heimat sei in den letzten Jahren wieder ins rechte Licht gerückt worden“. Für den Vorstand des Heimatverein Börger nahm Hans Klassen (re. auf dem Foto) eine Tunschere als Dank für die Vorstandsarbeit in Empfang. Nach dem offiziellen Teil gab es anschließend noch Zeit zum Klönen und für die Besichtigung der Zehntscheune. – Fotos: Hermann Ubbenjans

Use Borger 2018

04.01.2018 UB – Zum traditionellen Grünkohlessen lud der Vorstand des Heimatverein Börger zum Vorabend des 1. Advent 2018 ein. Bei dieser Gelegenheit wird traditionsgemäß die neue Jahresschrift vorgestellt.

Hermann Schmitz begrüßte zu Beginn der Veranstaltung viele Gäste und Ehrengäste. Musikalisch begleitete Maria Röttgers aus WOL-Völlenerfehn, gebürtig aus Neubörger, den Abend. Sie sang mit den Anwesenden zur Begrüßung das Hümmlinger Volkslied „den Hümmelsken Burn“ und ein weiteres Lied vom Hümmling. Später trug sie noch einige plattdütske Stücke aus Ostfriesland vor und stimmte auf die Adventszeit ein.

Nach einem schmackhaften Abendessen im voll besetzten Haus, stellten Bernd Gebkenjans und Hermann Ubbenjans (PP-Präsentation) für den Arbeitskreis Geschichte des HV Börger, die 28. Schrift der Reihe „Use Borger“ vor. Man habe wieder einen gekonnten Bogen vom „Gestern“ zum „Heute“ spannen können und noch nie hätten so viele Autoren und Helfer mitgearbeitet die Schrift zu erstellen, berichtete Bernd Gebkenjans. Von den 33 Helfern konnte man die Hälfte an diesem Abend im Walkemüllerhaus, dem Börger Heimathaus, begrüßen. Die ersten druckfrischen Exemplare erhielten Pfarrer Karl-Heinz Santel, der Börger Bgm. Jürgen Ermes und den SG-Bgm. Günter Wigbers sowie den Autoren, Helfer und Lektoren. Auf dem Foto von li.: Herm. Schmitz, Bernd Gebkenjans, Hans Geers, Pastor Karl-Heinz Santel, Wilh. Schomakers, Herm. Ubbenjans, Maria Röttgers, SG-Bgm Günter Wigbers, Walter Goldmann, Herm. Plaggenborg, Heinz Becker, Herm. Többen, Bgm Jürgen Ermes, Gerd Többen. (Foto: LUB)

Wilhelm Schomakers aus Werpeloh, berichtet im ersten Artikel über die Wirtschaftsweise der Landwirtschaft in der Allmende, vom Mittelalter bis in die 1800er, und die Probleme dieser Zeit und spannt den Bogen über die Markenteilung in Börger und die Wirtschaftsweise vor der Teilung bis zur Neuzeit und das Arbeiten auf eigener Bauernscholle nach der Markenteilung. Illustriert wird dieser Artikel von Bildern aus der Börger Mark der 1920er Jahre von Dr. Hermann Reichling aus Münster. Pfarrer Karl-Heinz Santel und Hans Geers berichten noch einmal die Börger Glocken der St. Jodokuskirche und über den Transport der Glocken von Bremen nach Börger nach dem Krieg.

Maria Röttgers geb. Michels
stimmte auf die Weihnachtszeit ein


Ehrenamtliches Engagement wird in Börger großgeschrieben. 17 von ca. 30 aktiven Nachbarschafts-, Ortsteilgemeinschaften, Cliquen und Gruppen die am Gemeinwohl mitarbeiten, stellen sich in dieser Schrift vor. Bernd Gebkenjans berichtet in der Jahresschrift dann über eine Radtour durch den Naturpark Hümmling. Die Fotos zu diesem Artikel machte Günter Wigbers. Hanna Rode und Hans Geers berichten über den VdK und den Börger Heidekrug, der nach dem Krieg VdK–Erholungsheim war.

Maria Röttgers, die auf dieser Veranstaltung für Kurzweil sorgte, berichtet in einem Artikel für uns in dieser Ausgabe vom Leid ihrer Verwandtschaft „Albers-Tömpels“ in der Vorkriegs- und Kriegszeit des II. Weltkriegs und Mirco Moormanns Bericht aus der Emszeitung über die Familie Kucks, die in diesem Krieg alle 4 Söhne verlor ist mehr als tragisch und traurig. Ulla Friederichs, die in der Kriegszeit in Börger aufwuchs, berichtet über ihre Kinderjahre in Börger, die die Sicht eines Kindes wiedergibt. Ein schöner Kontrast zu den Vorartikeln. Dann folgt noch ein Bericht über den Innenausbau des Mehrzweckgebäudes, der Zehntscheune, des Heimatvereins Börger in 2018 von Hermann Ubbenjans. Wie in jedem Jahr ist der letzte Teil des Buches den aktuellen Nachrichten aus dem Dorf vorbehalten. Auf 60 Seiten gibt es „Börger im Rückblick“.

Die Jahresschriften sind bei den bekannten Verkaufsstellen (OLB, Volksbank, Lebensmittelmarkt Funke, Frisör Gerdes und Buchhandlung Lübs Sögel) erhältlich. Ältere Jahrgänge (1991-2017) zur Vervollständigung der Schriftenreihe, kann man bei Hermann Ubbenjans noch bekommen. Er ist erreichbar über Tel.: 05953-441 oder hermann (at) ubbenjans.de.

Wallkes Teite is 100 Joahr

Thekla Kossen im Kreise ihrer Lieben an ihrem 100. Geburtstag

04.01.2019 UB (von Ansgar Kossen) – De Geschichte van Walkes Oma haff er´n Anfang 31. Okt. 1918 up´n Dosfeld, to´ne Tiet as de erste Weltkriech noch an´ ne Gange was. “Peems habt´n lütket Wicht krägen! – Eene lütke Teite, ne Thekla –„

So isset för 100 Johr wall in Darp vertellt woarn. Dat lütke Wicht hedde Thekla Terhalle un was eene van 14 Kinner van Peems, de Ende van de 1930er Johre uk noch ne Cousine van Thekla upnomen hab, de dann uk bi Pems upwassen is. 1952 haf Thekla dann Johann Kossen traut un hett sietdem Thekla Kossen, oder emt „Walkes Teite“.

Nah 66 Joahr as „Sousenborgerin“ kunn´se an 31. Okt. 2018 toauhope mit fief Kinner un Antraude/Anhörge, ere 14 Enkelkinner un oak de Anhörge, un säben Urenkels eren 100. Geburtsdach fiern. Doartou kreeg Thekla Handkes un Ständkes van Frönde un Nabers, van´n Karkenchor, van Verwandte, van Bekannte un oak van Karke un Politik. Walkes Oma un ere Familge bünt dankboar för er langet un gesundet Läben un bedanket sück bi alle, de an eer dacht habt. (Foto: Familie Bene Kossen)

Lesung in Plattdütsk

Harm May läsede ut sin neistes Bouk „Hüügen und Haefst


04.01.2019 EZ (Lammers) – Im Zuge des Niederdeutschen Festivals „Platt satt“ hat die Emsländische Landschaft zu einer plattdeutschen Lesung mit Hermann May in das Heimathaus in Börger eingeladen. Für einen überaus unterhaltsamen Abend sorgten der Meppener Autor Hermann May und der Werlter Gitarrist Tim Mahn während des „Hümmlinger Abends“ mit Lesung, Wein und Musik im Heimathaus Börger. May las vor allem aus seiner Anthologie „Hüügen un Haefst“ (Sehnsucht und Herbst), die im Jahr 2016 mit dem Preis „Plattdeutsches Buch des Jahres“ ausgezeichnet worden ist. (Fotos:UB)

Gittarist untermalte Beiträge musikalisch
Während und zwischen den einzelnen Beiträgen trug Tim Mahn mit passenden musikalischen Stücken zur Untermalung der jeweiligen Stimmung in den Texten bei. In seiner unnachahmlichen Erzählweise trug der Autor, der als „Meister des plattdeutschen Blues“ gilt, teilweise auch schwere und düstere Gedichte vor. Dabei geht es May auch um den Erhalt von ungewöhnlichen und fast in Vergessenheit geratenen Begriffen im Hümmlinger Platt. „Mir liegt viel an alten Wörtern“, erklärte May und erläuterte zunächst einige Begrifflichkeiten, um den Zuhörern ein besseres Verständnis seiner Gedichte zu ermöglichen. So beschreibt das Wort „gluumen“ beispielsweise ein „finsteres Lauern“, dass den düsteren Moment im Gedicht noch einmal mehr hervorhebt als die allgemein übliche Sprache. Viele dieser Begriffe waren den Zuhörern in Börger jedoch durchaus noch bekannt. „Hier bin ich an der richtigen Stelle“, bemerkte May mit einem Augenzwinkern.

Bildreiche und poetische Gedichte
Die Gedichte Mays sind bildreich und poetisch. Sie handeln oft von eher düsteren Momenten, die Texte stimmen vielfach nachdenklich und haben sowohl einen Bezug zur emsländischen Geschichte als auch zu Szenen des Alltags. So beschäftigt sich die Kurzgeschichte „Jaokupp“ mit dem Besuch des Sohnes bei seinem an einer Demenz erkrankten Vater. Auch heitere Szenen sind in den Texten des Autors zu finden und sorgten während der Lesung für zahlreiche Lacher unter den Zuhörern.

Tim Mahn

So erzählt die Kurzgeschichte „Daet Belt“ auf humorvolle Weise von einem Gemälde, dass die kunstbegeisterte Tochter ihrem Vater zum Geburtstag schenkt, das aber aufgrund der abstrakten Malweise auf wenig Begeisterung stößt. Mit ihrem nicht vorhandenen Verständnis für moderne Kunst – wie die Tochter meint – hängen die Eltern das „bunte Malöör“ – wie der Vater das Bild bezeichnet – zunächst falsch herum im Wohnzimmer auf und versuchen vergeblich, sich ihrer Tochter zuliebe mit der modernen Kunst anzufreunden.

Zuhörer gefesselt von Lesung Mays
Während der gesamten Lesung waren die Zuhörer gefesselt von den Gedichten und Geschichten sowie von der Vortragsweise Mays. Die musikalischen Beiträge des Gitarristen animierten das Publikum streckenweise zum Mitsingen und Mitklatschen. „Alle, die heute Abend nicht hier waren, haben wirklich etwas verpasst“, bemerkte eine Zuhörerin im Verlauf der Lesung.

Kirmes in Börger

Kollage Kirmes 201808.10.2018 UB – Am ersten Sonntag im Oktober ist in jedem Jahr „dej Borger Kaermse“. So auch jetzt an diesem Wochenende. Nach einer Rocknacht von Samstag auf Sonntag, trafen sich die Erntedankwagen am Sonntag mittag ab 13.00 Uhr auf dem Westerbrink an der Neubörger Straße. Von dort ging es mit Musik und Fußgruppen durch den Ort, zum Schützenplatz. Auf dem dortigen Festzelt wurde dann die Motivwagen prämiert. Den ersten Preis errang die MB-Clique (die Mädelsbudenclique) mit dem Thema Naturschutz und Plastikmüll. Diese konnten dann 350 Euro Preisgeld entgegen nehmen. Für den zweiten Preis waren 300 Euro ausgelobt. Und es gab gleich 3 Plätze auf Rang 3 (Preisgeld 250 Euro.) Alle anderen Wagen erhielten ein Preisgeld von 200 Euro.

Auf dem zweiten Bild ist die Gruppe zu sehen, die von der Gemeinde eine besondere Ehrung erfuhren. Es ist die Gruppen der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in Börger. Diese Gruppe ist auch für den Deutschen Enagement-Preis ausgelobt. Wählen (voten) sie im Internet über https:www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/ mit. Diese Gruppe ist auf dem oberen Bildteil zu sehen (v.li. Bgm. Jürgen Ermes, Elvira Hamm, Renate Basteck, Hermann Eilers, Hans Lücking, Maria Behnen, Klaus Fleer Ehrenausschuß, Stefanie Tallen, Jasna Stefanic, Andreas Jansen Ehrenausschuß und Ulrich Wöste Ehrenausschuß).

Traditionell werden auch die ältesten Kirmesbesucher geehrt. Es sind in diesem Jahr Helene Müller, Nordkamp und Hans Geers, Am Brink. (mittlere Bildteil v.li.: Andreas Jansen Ehrenausschuß, Hans Geers, Bgm. Jürgen Ermes, Klaus Fleer Ehrenausschuß, Helene Müller und Ulrich Wöste Ehrenausschuß). Am Kirmesmontag ist taditionell Viehmarkt für Groß und Klein. In diesem Jahr mit guter Beteiligung bei bestem Herbstsonnennwetter (Bildteil unten).

Mehrgenerationenspielplatz

Einweihung Spielp 120001.10.2018 UB – Bei einer kleiner Feierstunde auf dem „Großen Sand“ in Börger wurde am Sonntagnachmittag der neue Spielplatz offiziell seiner Bestimmung übergeben. Von Pastor Mathias Voß (ev. Kirchengemeinde Sögel/Börger) und Pater Vijay (St. Jodokus Börger), die zusammen auch gleich mit dem baubegleitenden Architekten Josef Gößling von der SG Sögel und Kindern die Geräte ausprobierten, erhielt die Anlage den kirchlichen Segen. Beide Geistlichen wünschten diesem Platz „der Begegung von Jung und Alt“ guten Zulauf und glückliche Momente.

Anwesend waren Vertreter der beteiligten Vereine (JuKi, KLJB), Regionalmanager Ralf Deitermann, Stefan Wilken (LGLN – Leader-Projekt), Helfer und Kinder aus der Neubausiedlung „Pater-Augustin-Straße und Großer Sand“ sowie Bgm. Hartmut Moorkamp aus Rastdorf (Kooperation Mehrgenerationsspielplätze Börger-Rastdorf-Werlte). Bgm. Jürgen Ermes hielt die Begrüßungsrede. Er begrüßte dabei auch seine Ratskollegen und GD Johannes Müller und Hubert Jansen von der Verwaltung der Gemeinde.

Use Borger 2018

Werner Schomakers pflegt das Umfeld des Schafstalles am Wacholderhain

Werner Schomakers pflegt das Umfeld des Schafstalles am Wacholderhain

04.09.2018 UB – Neben den Arbeiten an der Zehntscheune haben wir in diesem Jahr natürlich wieder an eine neue Jahresschrift gearbeitet. In der Jahresschrift wird man auch einen Bericht über die Arbeiten an dem Hauptprojekt (2014 – 2018) des Heimatverein Börger finden.

Bend Gebkenjans befragte viele Gruppen, die ehrenamtlich in der Gemeinde arbeiten, die für die Gemeinde oder Kirchengemeide oder das Nachbarschaftsumfeld da sind und helfen. Die Gruppen stellen sich selbst vor. Dann haben wir vom ehemaligen Börgeraner Wilhelm Schomakers (Kotte-Bur) aus Werpeloh eine Ausarbeitung im Rahmen „Beiträge zur Börger Geschichte“ erhalten, die sehr gut zu unseren Beiträgen in diesem Rahmen passt. Mitte des Jahres rescherschierte die Emszeitung (Mirco Moormann) in und über die Familie Kucks, die im II. Weltkrieg alle männlichen Nachkommen verloren. Bei dieser Aufarbeitung half Hans Geers. Und auch Maria Röttgers aus Völlenerfehn erinnert in diesem Zusammenhang an die Familie Albers (Tömpels) die in dieser Zeit ein Großteil der Nachkommen verloren. Bernd Gebkenjans berichtet über seine Exkursion durch den Naturpark Hümmling und Hanna Rode berichten über die Anfänge des VdK und das Hotel Heidekrug in Börger das einige Jahre VdK-Heim war.

Viele Bilder (erstmalig alle als Farbfotos) werden das Buch illustrieren. die letzten Seiten der Jahresschrift sind natürlich wieder den aktuellen Ereignissen vorbehalten. Lasst Euch überraschen, es wird wieder eine klasse Jahresschrift 2018.

Ausflug des Heimatverein 2018

Collage Ausflug des HV Börger

Collage – Ausflug des HV Börger

03.09.2018 UB – Wir haben uns auf der letzten Vorstandsitzung im August entschlossen in diesem Jahr nach Barger-Compascuum in der Gemeinde Emmen / Niederlande, in den Veenpark zu fahren und dort ein paar Stunden die Sehenswürdigkeiten zu genießen. Der Ausflug fand gestern, am So. 02. Sept. 2018 statt. Auf der Anfahrt besuchten wir den Heimatverein Wesuwe, zu dem man in den Anfangsjahren des HV Börger rege Kontakte pflegte (gemeinsame Ideensammlung für den Aufbau von Verein und Heimathof).

Dort auf dem Heimathof gab es ein großes Kartoffelfest mit vielen Ständen und Angeboten. Hier gab es Kaffee und Kuchen. Zur Überraschung der Mitreisenden besuchte uns dort die „Deutsche Kornkönigin (unsere) Johanna“ und gab einen guten Rosche aus. Es war ein kurzfristiger Spontanbesuch, des HV in Wesuwe, der gefiel.

Dann ging es weiter nach Emmen zum Veenpark in Barger-Compascuum. Hier fuhr man mit einer Moorbahn und besichtigte ein Teil der großen Anlagen. Erklärt wurde dort unter Anderem die Arbeit mit Buchweizen im vorigen Jahrhundert. Man holte sich Anregungen für einen weiteren Besuch des in unserer Nähe (50km von Börger entfernt) liegenden großen Siedlermuseums. Viele der 28 Mitreisenden wollen wieder hin. Alfons Gäken brachte uns dann gegen Abend mit dem Bus der Fa. Thomas Sebers noch zum Jägerhof. Dort kehrten wir ein, und pünktlich war man danach zum „Tatort“ wieder zu Haus.