Neujahrsempfang 2025

08.01.2025 UB – Auch in diesem Jahr lud der Heimatverein auf der ersten Vorstandsitzung in 2025, die Mitglieder mit Lebenspartnern sowie die Ehrenmitglieder des Vereines ein. Eingeladen waren auch Vertreter der Schulen und Kirchen. Dazu die Mitglieder des Rates der Gemeinde sowie die Bauhofmitarbeiter. Dazu kamen Heimatvereinsmitglieder, die sich in diesem Jahr durch Mitarbeit oder besondere Aktionen hervorgetan haben.

Nach einer kurzen Begrüßung sprachen Pfarradministratorin Doris Brinker (Kath. Kirchengemeinde) und Diakonin Astrid Farwick (Ev. Kirchengemeinde Sögel) segensreiche Worte zum Jahreswechsel. Bei Neujahrskuchen und Torte, sowie später dem obligatorischem Neujahrsschluck, lies Johanna Terhalle noch einmal die Arbeiten in 2024 Revue passieren. Ein herber Verlust sei das Ableben von Ehrenvorsitzender Heinrich Wesseln im Juni und Ehrenmitglied Hermann Schmitz im November. In 2024 habe der Heimatverein bei vielen Projekten das Gemeinwesen in Börger unterstützt. Sie berichtete im Anschluß über die im angebrochenen Jahr geplanten Aktionen des Heimatvereines Börger.

Bgm. Jürgen Ermes erhielt für die Zurverfügungstellung des Heimathauses und der Zehntscheune für die Heimatarbeit, die obligatorische Tunschere überreicht. Im weiteren Verlauf erhielten Heimatvereinsmitglieder, die für die Gemeinde und dem Heimatverein sehr aktiv tätig waren, ebenfalls ein Präsent inform einer Tunschere. Dieses sind Doris Brinker, Hermann Schmees, Conny Federhofer und Monika Langen für die Arbeitsgruppe Plattproater-Kaffee.

Use Borger

Hubert Westerhoff

03.01.2025 UB – Bei einer Bestandsaufnahme der noch vorhandenen Bücher stellte man jüngst fest, das alle Jahrgänge der Jahresschriften „Use Borger“ noch vorhanden sind. Sie sind beim Arbeitskreisleiter Hermann Ubbenjans, Bergstraße 4, 26904 Börger; Tel.: 05953-441 oder über hermann (at) ubbenjans.de zu bekommen. Die aktuelle Ausgabe 2024 ist für 20 Euro zu erwerben. Die Jahrgängen 2023 bis 2016 kostet 15 Euro, 2015 bis 1995 12 Euro und alte Jahrgänge vor 1995 (1994 – 1991) sind zum Vorzugspreis von 8 Euro zu bekommen. PS: Von den Jahrgängen 1995 und 2005 sind nur noch sehr wenige Rückläufer übrig.

Unser Bild zeigt den jüngst verstorbenen Hubert Westendorf, einem langjährigen aktivem Mitarbeiter des Arbeitskreises Geschichte, der über lange Jahre viele Informationen, Bilder und Texte zur Verfügung stellte. Hubert Westerhoff war lange Jahre Pädagoge an der Börger Grund- und Hauptschule. Im Laufe seines Berufslebens später Konrektor und Rektor der Schule, bis zu seiner Pensionierung. Des Weiteren war er in verschiedensten Gruppen für die Gemeinde ehrenamtlich tätig. Er war lange Aktivist des Kolping-Karnevals, unter anderen Aktivitäten auch Nikolausdarsteller, Wahlhelfer und bei caritativen und kirchlichen Aufgaben aktiv. Wir als Heimatverein und auch die Gemeinde sagen –

Danke Hubert!

Weihnachtsmarkt

15.12.2024 UB –

Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Börger geht nun, um 20.00 Uhr, seinem Ende entgegen. Es war wieder ein voller Erfolg. Die Besucherzahlen sind und waren hoch, trotz des fiesen Nieselregens. Viele Vereine und Gruppen boten in den Pavillions ihre Waren an. Im Gemeindehaus fanden weitere Gruppen mit ihren Angeboten und Ständen Platz.

Der alte Schulplatz platzt für diese Veranstaltung aus allen Nähten. Im nächsten Jahr wird noch mehr Platz benötigt. Einen herzlichen Dank möchten wir als Heimatverein, den Organisatoren, dem Feuerwehrförderverein Börger (und der Wehrmannschaft) sagen. Ihr habt es wieder toll gemacht. Die Unterstützung des Heimatverein und weiterer Börger Gruppen für die nächsten Jahre ist euch sicher.

Jüdische Familien in Börger

12.12.2024 UB – Zum Gedenken an die Ermordung vieler Hümmlinger Menschen in der NS-Zeit ist im März 2024 ein Buch herausgegeben worden. Und auch eine Homepage (https://www.juedisches-leben-region-soegel.de/familien/) ist in kurz danach entstanden. Hier findet man Informationen über die jüdischen Mitbürger aus Sögel, Werlte, Lathen, Börger und Esterwegen, die hier gelebt haben. Einzelne verschleppte Bürger sind wieder in die Heimat zurückgekehrt.

Use Borger 2024 ist fertig und erhältlich

02.12.2024 UB –

Am vergangenen Wochenende stellten wir im Walkemüllerhaus, dem Börger Heimathaus, in abgesprecktem Rahmen bei einem Grünkohlessen die 34. Ausgabe der Jahresschrift Use Borger vor. Die ersten Exemplare der Schrift erhielten, nach der Vorstellung durch Ubbenjans und Gebkenjans, für die Öffentlichkeit der Börger Bürgermeister Jürgen Ermes (2.v.re.), sowie Pastor Matthias Voss (3.v.re.) und Diakonin Astrid Farwick (3.v.li.) von der Ev. Kirchengemeinde, und Diakon Burghard Becker (re.) von der Katholischen Pfarrgemeinschaft St. Barbara, von den Arbeitskreisleitern Hermann Ubbenjans (2.v.li.) und Bernd Gebkenjans (li.) überreicht. Foto: Tanja Grote

Wir konnten den Verkaufspreis stabil halten, da uns auch in diesem Jahr Sponsoren unterstützten. Dafür allen Unterstützern herzlichen Dank. Die Schrift ist bei den bekannten Verkaufsstellen (VoBa Börger, Lebensmittel Funke, Frisör Gerdes, Blumenhaus Robben, Elisabeth Ermes, der Gemeindeverwaltung Börger und Surwold) für 20 Euro erhältlich.

Ehrenmitglied Hermann Schmitz ist verstorben

Vorsitzender Schmitz

01.12.2024 UB – Am 25. November in den Morgenstunden erlag unser langjähriger Vorsitzende und Ehrenmitglied des Heimatverein Börger e. V. der 71jährige Hermann Schmitz genannt Köster-Harm, einem Herzinfarkt. Wir, der Heimatverein Börger, trauern um ein engagiertes Mitglied und Freund. Seiner Familie und besonders seiner Ehefrau Anne sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Wir können es gar nicht fassen. Am Tag zuvor saßen wir noch mit ihm in großer gemütlicher Runde mit dem Vorstand des Heimatverein Esterwegen zusammen.

Viele Trauernde begleiteten Hermann-Josef wie er getrauft wurde, auf seinem letzten Weg. Ein langer Zug mit Familienangehörigen, Verwandte, Polizeikollegen, Freunde, Heimatfreunde und Bekannte aus vielen Vereinen und Organisationen gaben ihm das letzte Geleit auf dem Friedhof. Er fehlt in vielen Gruppen und Vereinen und besonders in der Familie!

In einem Nachruf, den viele seiner Weggefährten, ob beim Sportverein DJK Eintracht oder dem Heimatverein, der Arbeit im caritativen Bereich bei Malteser Hilfsdienst oder der Samtgemeinde, sowie der Litauenhilfe, wurde seiner Arbeit zu Lebzeiten gewürdigt. Er bleibt unvergessen in aller Herzen.
– In Dankbarkeit R I P – Köster-Harm

Neue Objekte für die Ausstellung

01.11.2024 TG –

Am heutigen Freitag durften wir eine neue Objekte für unsere Ausstellung in der Zehntscheune von der Familie Altendeitering entgegen nehmen. Auch wenn die Familie Börger dieses Jahr verlassen hat, so sind sie doch der Meinung, dass „Börger – Immer ein lohnendes Ziel“ ist. Wir danken für die Unterstützung unserer Arbeit.

Erntewagen zu Kirmes

07.10.2024 UB –

Der Heimatverein Börger baute für den Umzug in diesem Jahr wieder einen Erntedank-Wagen. Die Trachten- und Tanzgruppe des Vereines waren jahrzehntelang mit einem „Erntewagen“ im Kirmesumzug präsent. Sie hat lange den Heimatverein Börger vertreten. Nun übernimmt der Vorstand und Helfer dieses nach einigen Jahren Pause. Unterstützt wurde man in diesem Jahr von der Plattproatergruppe, die beim Heimatverein unterrichtet wird.

Gestern um 14.00 Uhr zog der Lindwurm aus 5 Erntewagen, 2 Musikkapellen, Jugendgruppen, den Oldtimerfreunden sowie kleine Gefährte durch Börger. Unterstützt und abgesichert wurde der Zug von der Freiwilligen Feuerwehr Börger. Bei der späteren Wagenprämierung erreichte der Heimatverein den 2. Platz. Man konnte einen stattlichen Betrag entgegennehmen.

Ein ungewöhnlicher Nistplatz

Hornissen bei Johanna

02.10.2024 UB – Eine Hornissenkönigin nistete sich, bei Connemann am Feldweg, im Frühjahr 2024 mit dem sich dann aufbauendem Staat in einer ausgestellten Gitarre auf der Terrasse an. Die unter Schutz stehende Art baute das Nest und den Staat über das Jahr weiter aus. Das Nest quoll aus der Gittarre. Im Frühherbst erreichte nun das Nest die größte Ausdehnung.

Die Hornisse gehört zur Familie der Wespen ist aber wesentlich größer und friedlicher. Das konnten auch Johanna und Heinz feststellen. Wenn man nicht direkt das Nest stört ziehen sie friedlich ihrer Wege. Ein zwei bis drei Meter Abstand reicht schon. Sie werden auch nicht wie die allgemeine Wespe durch Süßigkeiten angezogen, sondern ernähren ihre Brut von Insekten wie Fliegen, Wespen, Bienen, Heuschrecken, Käfern, Raupen, Libellen, etc. Sie halten also die Umgebung des Nestes von Kleingetier frei. Erwachsene Tiere ernähren sich von Pflanzensäften oder auch Fallobst. Das Volk stirbt im Winter ab. Nur befruchtete Jungköniginen überleben bis ins nächste Jahr. Jedes Jahr bauen die Königinnen ein neues Nest und gründen einen neuen Staat.

Ausflugsfahrt des Heimatverein 2024

15.09.2024 UB –

Unser diesjähriger Ausflug ging heute unter Leitung unserer Vorsitzenden Johanna Terhalle nach Twistringen zum dortigen „Strohmuseum“. Viele der Mitfahrer konnten sich unter einem Strohmuseum wenig vorstellen, wurden aber eines Besseren belehrt. Nach einer leckeren Kaffeetafel im Museumsgebäude erfuhren die 25 mitgereisten Heimatvereinsmitglieder wie vielseitig unsere Vorfahren mit Stroh arbeiteten und wie wichtig diese Halme waren. Gerade im Raum Twistringen. Aus Stroh wurden viele Haushaltsgegenstände gefertigt. Vieles davon ist in Vergessenheit geraten.

Von Bienenkörbe über Matten und Bettgestelleinlagen sowie Matratzenfüllungen, Beimischung in Lehm für Wände und Böden, Hauseindeckungen mit Stroh, Strohhalme und Sommerhüte.Vieles fertigte man früher aus dem Rohstoff Stroh, vor allem das Roggenstroh war hier gefragt.In Twistringen entstand so ein blühendes Handwerk, das den Ort wirtschaftliche erstarken lies. Dieses geschah auch durch die Herstellung von Maschinen und Automaten für die Verarbeitung von Stroh. In großem Stil wurden dort industriell Arbeitshüte gefertigt. Bekannt wurden Sommerhüte für die Feldarbeit aber auch der „Kreissägenhut“ und weitere Formen, mit großer Krempe. Man fertigte jährlich auch hundertausende von so genannten „Marlotten“, das sind Schutzhauben aus Stroh für Wein- und Spirituosenflaschen, aber auch Weihnachtsschmuck. Mitte des 20. Jahrhunderts ging dieser Wirtschaftszweig so langsam unter. Die Südostasiaten waren in diesem Bereich effektiver. Nach diesem interessanten Besuch besichtigte man noch die Zittadelle in Vechta und nach einem Abendessen war man gegen 21.00 Uhr wieder in Börger.