Use Borger 2012

Verkauf Use Bg 2010 smal 24.10.2012 UB – Wir sind im Zeitplan. Der Endspurt bei der Fertigung der 22. Jahresschrift des Heimatverein Börger hat begonnen. Das Autorenteam war wieder fleissig. Wir haben in diesem Jahr wieder akribisch gearbeitet. Es wird über die Ordensschwestern aus Thuine berichten, die über 80 Jahre im KH Börger hervorragend für die Menschen gearbeitet haben. Weiterhin wird die Geschichte um die Grabstelle des Otto Müller erzählt, der 1945 als 15jähriger, nach der Front, in Börger starb und Wilhelm Kossenjans (ZellenharmsinWillm) aus Independence Kentucky, berichtet über Auswanderer in den Ort Meppen, Illinois. Wusstet ihr, das in den 1800ern über 160 Leute (ca. 10% der damaligen Einwohner) aus dem Kirchspiel Börger fortgegangen sind und ihr Glück in den Vereinigten Staaten suchten? Eine große Gruppe davon sind im Kreis Calhoun in der Ortschaft Meppen, ca. 60 Kilometer nördlich von St. Louis am Mississippi heimisch geworden. Abgerundet wird die Jahresschrift mit einem aktuellen Teil. Wenn wir noch Platz haben, beleuchten wir die Entstehung der Erikasiedlung und stellen in diesem Zusammenhang die Tätigkeit von „Emges Mester“ und „Schnieders Willi“ vor. Sollte dieser Artikel nicht mehr mit aufgenommen werden können, werden wir in „Use Borger 2013“ Platz finden. Die neue Jahresschrift wird am 08. Dezember 2012 im Rahmen des Kommersabend „25 Jahre Heimatverein Börger“ vorgestellt und ist dann bei den bekannten Verkaufsstellen in Börger erhältlich.

Aktive Nachbarschaften

Treff - Erikastraße / Am Sportplatz

Treff - Erikastraße / Am Sportplatz

27.08.2012 UB – Es ist schon einige Zeit her, als sich der Arbeitskreis „1150 Jahre Börger“ zusammensetzte und die Planungen für das Jubiläum in den Jahren 2004/05 initierte. Anfänglich waren viele skeptisch und gingen nur zögerlich an die abgesprochenen Aktivitäten. Antworten wie: „was sollen wir mit dem abgeladenen Mutterboden … oder „Das kriegen wir nicht hin … “ vergingen rasch, als man das Gemeinschaftsgefühl untereinander in den Nachbarschaften, Gruppen und Vereinen spürte und man anpackte. Das Resultat war eine, so berichtete es damals auch die Emszeitung: „fantastische Leistung der Börgeraner“ zu den Feierlichkeiten. Noch heute sind viele Nachbargemeinschaften aktiv. So zum Beispiel die Straßengemeinschaft „Am Sportplatz / Erikastraße“ die einen sehr schönen Treffpunkt unterhält, der immer gepflegt ist. Andere Gemeinschaften unterhalten Wegkreuze, Klausen und Anlagen. Allen aktiven Gemeinschaften gebührt der Dank des Heimatverein Börger!

Auswandererhaus Bremerhaven

Interessante Geschichten gab es zu hören

Interessante Geschichten gab es zu hören

27.08.2012 UB – In diesem Jahr ging es mit 35 Personen nach Bremerhaven. Besichtigt wurde aus gegebenem Anlaß, weil das Thema aktuell in den Jahresschriften des HV bearbeitet wird, das Auswandererhaus (Museum). Vorher aber besuchte man eine Seefischkochshow am Hafen und lies sich den Fisch gut schmecken.

Viele Hümmlinger verließen mitte der 1800er Jahre, genau an dieser Stelle in Bremerhaven am Neuen Hafen vor dem Auswanderungshaus, die Heimat. Anschaulich wird hier von den letzten Stunden der Auswanderer berichtet, bevor sie auf „Nimmerwiedersehen“ das Schiff betraten und alles zurückließen. Es ist zu sehen, wie sie die Überfahrt erlebten (Kabinenaufbauten) und was sie in der Neuen Welt“ erwarteten. Vorrangiges Ziel der Auswanderer, auch aus Börger war der mittlere Westen. Cincinnati und vor allen Illinois rund um St. Louis waren von 1845 bis 1865 Anlaufpunkte. Hier waren die „Farmbüros“ wo Siedlerland verkauft wurde. Ein Teil blieb in Cincinnati und am Mississipi in der St. Louisregion. Viele aber gingen, wenn man wieder Kraft gesammelt hatte, in die Gebiete des „Wilden“ Westens, in die Prärie nach „Kansas“ oder ins Kartoffelland nach Iowa oder in die Wälder des Minnisota oder OregonTerritoriums. Im Auswanderermuseum sind viele Informationen, einschließlich Auswanderer- und Schiffslisten vorhanden. Dr. Wilhelm Kossenjans aus Independence KY in den USA, berichtet in „Use Borger 2012“ über die Auswanderung in die Region St. Louis und Hardin, am Zusammenfluß von Mississipi, Illionis-Fluß und Missouri-River.

Was haben die Börgeraner dort erlebt ? Wie ist es ihnen ergangen ? Wie leben die Nachkommen ? Sprechen sie noch Plattdeutsch ? Eine Liste der offiziellen Auswanderer der 1800er Jahre findet man im Internet auf den Seiten „Holger Lemmermann“. Auf dem Foto links sind Heinz Oldiges (li) und Alois Ubbenjans zu sehen, die den interessanten Erzählungen im Auswandererhaus mittels Kopfhörer lauschen.

Wer rollte die großen Steine durch Börger

Ferienpaß Opfers 120030.07.2012 UB – Mit Interesse war eine Gruppe Schüler aus Sögel und Börger dabei, etwas über die alten Steindenkmale, die wir in Börger haben, zu hören. Bei einer Exkursion an die drei Steingräber und dem Opferstein wurde Wissenswerte vermittelt. Beim anschließenden Test konnte man erkennen, das die Kinder aufgepasst haben, dafür gab es eine Urkunde und Infomaterial. Am Opferstein stellte sich die Gruppe mit Hermann Schmitz vom HV noch zu einem Foto. Beim Spielplatz am Vogelberg auf der Bergstraße wurde der Abschluß gemacht. Wer sich über die Steindenkmale schlau machen möchte hat auf unseren Seiten „Steindenkmale“ Gelegenheit.

Gerd Sievers ist Schützenkönig

Schützenthron Börger 2012 - Foto: Andrea Korte

Schützenthron Börger 2012 - Foto: Andrea Korte

26.07.2012 UB – Bei stahlendem Sommerwetter, so wie es auf dem Börger Schützenfest usos ist, feierten die Börgeraner am vierten Wochenende im Juli Schützenfest. An beiden Tagen verzeichnete Oberst Frank Schmees „Volles Haus“ und sehr gute Beteiligung bei den traditionellen Schützenmärschen durch den Ort. Beim Königschießen am Sonntagabend hatte Gerd Sievers die ruhigste Hand. Er wurde mit dem besten Schießergebnis auf die Scheibe, Schützenkönig 2012 / 2013 in Börger. Zur Mitregentin erkor er sich seine Frau Monika. Das Gefolge bilden Nachbarn, Verwandte und Freunde. Es sind: Gerd und Conny Wöste, Wilhelm und Maria Klaas, Hans und Maria Schwarz, Benedikt Schürmann und Rita Kossenjans, Bernd Többen und Marina Brake, Klaus und Rita Robben, Wilhelm und Annemarie Schmitz, Christian und Maria Brake, Heinz und Maria Schnieders, Helmut und Brigitte Robben, Manfred und Maria Harwick, Peter und Maria Kummer, Hermann und Maria Jansen, Gerd und Inga Roggenberg, Michael und Mechthild Jansen, Hans Hennig sowie Heiner und Margret Schade.

Messe und Empfang mit Pater Matthew

Vallipallam24.07.2012 UB – Mit einer kleinen Messe im Heimathaus begann die Zusammenkunft von Freunden und Gönnern von Pater Matthew Vallipallam am Sonntag den 22.07. 2012 im Heimathaus Börger. Erika und Heinrich Wesseln sowie Mechtild und Hubert Westerhof organisierten dieses Treffen, da sie seit Jahrzehnten mit dem engagierten Priester in Verbindung stehen und vor einigen Jahren in Indien bei Pater Matthew zu Besuch waren. Pater Mattew Vallipalam kommt aus der Indischen Provinz Kerala (südlich von Mombai, vorm. Bombai) und ist in den 1980er Jahren oft als Urlaubsvertretung hier im Dekanat ASD gewesen. 1984, 1985 und auch danach noch war er im Sommer als Priester in Börger. Auch Werpeloh, Dersum und andere Orte waren damals in den 1980er und 1990er Jahren Stationen bei denen er Vertretung als Priester übernahm. Pater Matthew Vallipallam ist heute als Dekan und Professor in der Priesterausbildung in seiner Heimatprovinz Kerala in Indien tätig. Momentan bereitet er 60 junge Männer auf den Priesterberuf vor. Hubert Westerhoff zeigte die Urlaubserinnerungen anhand einer Diaschau. Viele Gäste waren erfreut, den Priester einmal wieder zu sehen. Auch ich war sehr angetan von der Herzlichkeit und die korrekten Erinnerungen die er an uns und unsere Familien hatte. Damals im Jahre 1985 hat er uns (meine Frau Luise und mich) getraut. Das war damals seine erste Trauung in seinem Priesterleben (Foto u. Text: Herm. Ubbenjans).

Ferienspaß (pass) aktion

Vogelnistkästen bauen beim HV Börger

Vogelnistkästen bauen beim HV Börger

26.07.2012 Ub – Auch in diesem Jahr startete wieder püntklich zu Beginn der großen Ferien die Ferienpaßaktion der Hümmmling-Samtgemeinden. Eine Reihe von Angeboten sind von den Börger Vereinen geplant. Auch der Heimatverein beteiligt sich wieder mit drei Aktionen. Wilfried Deja (li auf dem Bild) baut mit zwei Gruppen Kindern Vogelnistkästen. Anna Schmitz und Luise Ubbenjans vermitteln das „Buchweizenpfannkuchenmachen“. Hermann Schmitz (auf dem Bild im Hintergrund) und Hermann Ubbenjans (re.) unterhalten und vermitteln das Wissen um die Börger Steindenkmale. Der Ferienpaß kann bei der Gemeinde und der Samtgemeindeverwaltung erworben werden. Hier sind auch alle Termine und Ansprechpartner notiert. Die erste Gruppe hat am 24. Juli schon ihre Nistkästen gefertigt, die zweite Gruppe am 26.07.2012. Die Kinder aus Vrees, Werlte, Lorup, Spahnharrenstätte, Sögel und Börger waren mit Begeisterung dabei. Übrigens, wer weiss was eine Steinkiste oder Henne auf Eiern ist ?? Schaut mal nach!

Familienforschung Hümmling

Lathen Heimttag21.06.2012 UB – Auf dem Tag der Heimatvereine, den der Kreisheimatverein Aschendorf-Hümmling schon zum vierten Mal ausrichtet, stellten sich der AK Geschichte (Familienforschung) des Heimatverein Börger zusammen mit dem „Ahnenforschern“ des Heimatring Lorup vor. Anlaß für die Ausrichtung in Lathen, war in diesem Jahr das 25jährige Jubiläum des HV Lathen. Im gesamten Ortszentrum waren am Sonntag den 17. Juni 2012 Stände mit Sehenswürdigkeiten und Leckereien aufgebaut. Neben Tanzdarbietungen der Heimatvereine aus ASD und aus dem polnischen Partnerkreis des Landkreises Emsland Litdzbark Warminski waren die Oldtimerfreunde vieler Vereine mit Freuden dabei. Man sah Schmiedefeuer, Kröchenausstellungen, man kredenzte „Säute Köpken“, natürlich Kaffee und Kuchen oder Leckereien vom Grill. Viele interessierte und heimatverbundene Bürger sahen sich die Ausstellungen an und kamen auch in der Vorhalle der Volksbank Lathen wo man in Sachen Familienforschung beraten wurde . Viele nahmen dieses bei den Lorupern, aber auch an unserem Stand wahr. Es war eine gelungene Veranstaltung bei herrlichem Sommerwetter. Den HV Börger vertraten: Hans Geers (li.), Heinz Oldiges und Hermann Ubbenjans (re.).

Mitgliederversammlung 2012

JHV März 2012 04.04.2012 UB – In gewohnt gemütlichem Rahmen fand die 26. Mitgliederversammlung des Heimatvereins Börger, am Sonntag 25. März 2012 um 15 Uhr im Heimathaus statt. Adele Jansen hatte die Räumlichkeiten des Heimathauses geschmückt und es gab Kaffee und Kuchen. Hermann Schmitz führt bei mässiger Beteiligung (wg. Frühlingsfeste) durch die Versammlung. Er konnte von einem insgesamt verhaltenen Arbeitsjahr berichten. Heinz Oldiges gab einen Überblick über die Kassenbewegungen und konnte von einem gesunden Kassenbestand erzählen. Die Kassenprüfer hätten keine Beanstandungen aufgezeigt. Dem gesamten Vorstand wurde Entlastung erteilt. Bei den Wahlen wurde der Kassenführer Heinz Oldiges und der Zweite Vorsitzende Josef Schmees in ihren Ämtern bestätigt. Im Dezember 2012 wird der Heimatverein Börger e.V. 25 Jahre alt. Bei einem Kommersabend will man am 08. Dezember 2012, diesen Geburtstag begehen. Kurzfristig soll die Gemeinde bei einer Aufräumaktion im Ort (und auch beim Heimathaus) unterstützt werden.

Glück-Seges-Nej-Joahr

Tunschere 2012 Übergabe10.01.2012 UB – Der Heimatverein Börger hatte zu einem Jahresempfang geladen und viele Gäste kamen am ersten Sonntag im Jahr zu Neujahrskuchen und Kaffee ins Heimathaus. Der Rat der Gemeinde, Vertreter der Kirchen und Schulen sowie des Bauhofes waren gekommen. Die Ehrenmitglieder des Heimatverein Börger und Gäste die sich für den Heimatverein besonders eingesetzt haben, waren ebenfalls vertreten, als der Vereinsvorsitzende Hermann Schmitz das vergangenen Arbeitsjahr Revue passieren lies. Im Anschluß ging er kurz auf die geplanten Aktivitäten ein und bat den Organisationen mitzuhelfen, die Ziele zu erreichen. Bürgermeister Hans Schwarz (re. auf dem Foto) erhielt dann die obligatorische Tunschere für die Überlassung des Heimathauses überreicht. Er bedankte sich für die Arbeit des Vereines für die Bürger in Börger. Der Vereinsvorsitzende Hermann Schmitz (li.) erhielt aus den Händen von Kassenwart Heinz Oldiges eine Tunschere für die Ausstellung überreicht. Walter Goldmann unterhielt die Gäste in seiner unnachamlichen Art vorzüglich mit einem Vortragstück „Gedankenwelt der Großmutter“.