Historische Denkmale

13.04.2026 UB – Den Heimatvereinen Surwold und Börger, sowie Einzelpersonen vom Nordhümmling und dem angrenzenden Ostfriesischem Raum ist es ein Bedürfnis die Steingrabdenkmale und Hügelgräber zu schützen und die Mitbürger auf dem Nordhümmling für den Schutz zu sensibelisieren. Dieses ist einer der Aufgaben der Heimatvereine. Man lud die Verantwortlichen vom Landkreis Emsland zu einem Gespräch ein. Dieses fand am 26. Februar 2026 statt.
Nach einer Besprechung im Heimathaus Börger und dem Besuch der „Surwoldgrabstelle“ stellte man sich zu einem Erinnerungsfoto auf. (v.lks: Herm. Ubbenjans AK Geschichte HV Börger, Thomas Kassens Kreisarchäologe LK Emsland, Lisa Schadow Museumleitung LK Emsland, Tim Henze Projektmanager Naturpark Hümmling, Andre Thyen Heimatforscher Börgerwald, Reinhold Grote 1. Vors. HV Surwold, Hans Müller Heimatkundler Neudörpen, Ewald Mescher Heimatkundler Börgermoor) – Heinz Oldiges 2. Vors. HV Börger machte das Foto. Am Gespräch im Heimathaus nahmen auch Johanna Terhalle 1. Vors. HV Börger und Johanna Lübbers von der Emslandtouristik teil. Heimatforscher Reiner Röttgers aus Ihrhove vom Vorbereitungsteam fehlte krankheitsbedingt.

Die Steingräber sind in den 1920/1930er Jahren schon weitgehend erforscht und deren Lage und Schätze dokumentiert worden. Die Kriegsjahre zerstörten ihre Arbeit weitgehend und so blieb die Aufarbeitung in der Wiederaufbauzeit stecken. Dieses sollte damals auch mit den Hügelgräbern passieren. Frau Dr. Elisabeth Schlicht als Kreisarchäologin und Andere haben sich darum gekümmert und nach dem Kriege im Rahmen des Emslandplanes wertvolle Arbeit geleistet. Damals berichtete sie im Jahrbuch des EHB 1952 das im damaligen Landkreis Aschendorf-Hümmling 100 Steingräber und 3000 Grabhügel existieren.

Namenstagsfeier

10.04.2026 UB –

Die Feier des Namenstages war in vergangener Zeit wichtiger als der Geburtstagstag. Das hat eine Gruppe mit dem Vornamen Hermann am Ende der 90er Jahre zum Anlass genommen, diesen Tag mit einer Feier wieder aufleben zu lassen. Nach Reschergen über den Ursprung des Namens stieß man auf den Heiligen Hermann, der um 1150 in Köln geboren wurde und der vor allem in der Eifel wirkte. Hier erhielt er auch seinen Zweitnamen Josef (vom Gemahl der Maria). Er starb am 7. April (1241?). Sein Grab und das Grabmal sind in der Klosterkirche in Kall/Steinfeld in der Eifel.

Anfang der 2000er ermittelte man, das es in Börger über 100 Personen gibt, die Hermann im Namen (als Hauptnamen oder auch als Zweitnamen) tragen. Leider werden diese Personen immer weniger. Bei der Namensgebung von Säuglingen sind andere Vornamen beliebter. Ab und an kommt der Name für die Täuflinge noch vor, meistens als Zweitname. Trotzdem feierten wir wieder unseren Namenspatron Hermann am 7. April.

Mitgliederversammlung 2026

15.03.2026 TG – Heute Nachmittag fand bei einer passablen Beteiligung die jährliche obligatorische Hauptversammlung des Heimatverein Börger e. V. statt. Johanna Terhalle hat das arbeitsreiche Jahr 2025 Revue passieren lassen, Fotos zu den Arbeitseinsätzen wurden an die Leinwand projiziert. Stefan Sievers trug die finanzielle Situation des Vereins vor. Die Kasse wurde durch die Prüfer Hans Klassen und Rudi Schmitz geprüft und für korrekt erklärt. Daraufhin wurde auf Antrag der Vorstand entlastet.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Tanja Grote als Schriftführerin einstimmig wiedergewählt. Monika Langen stellte ihr Amt als Beisitzerin für das Plattproatercafé zur Verfügung, da sie und ihr Team das Plattproatercafé nicht mehr veranstalten. Daraufhin wurde  von Johanna Terhalle Nicole Mülder als Nachfolgerin vorgeschlagen. Nicole Mülder wurde einstimmig gewählt und nahm die Wahl an. Johanna Terhalle dankte Monika Langen und die beiden leider nicht anwesenden Andrea Lüken und Maria Lübbers ihren Dank für die langjährige Arbeit im Plattproatercafé aus und überreichte im Namen des Vereins ein kleines Geschenk.

Plattproater Café geht in eine neue Saison

08.03.26 TG – Der Auftakt zum Plattproater Café war ein voller Erfolg. Das guten Wetter hat viele Leute von Nah und Fern angelockt. Vielen Dank an alle Gäste und Besucher der neuen Ausstellung in der Zehntscheune.

Zwei besondere Gäste waren schon vor der Eröffnung des Cafés in der Ausstellung. Die beiden kleinen Besucher haben viel ausprobiert und waren sowohl von den alten Schulbänken, „die sind cool“, als auch von den zahlreichen Ausstellungsgegenständen, wie Näh- oder Schreibmaschinen oder das Harmonium, welche ohne Strom funktionieren begeistert.

Vielen Dank auch an die Puppenmutter Ulrike Küppers aus Niederlangen, die uns heute bei der Puppenausstellung mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.

Ein Winter mit Schnee und Kälte

05.02.2026 UB –

Manchen Mitbürgern ist diese Jahreszeit mit Schnee und Eis nicht genehm, andere freuen sich, dass es wieder einmal Winter gibt. Besonders die Kinder können Schnee und gefrorene Tümpel sehr viel Spaß abgewinnen. Sei es drum, die Winterruhe ist für Mensch und Natur eine Zeit der Erholung. Wir sollten die kurze Zeit so nutzen.

Ehrenmitglied des Heimatverein Josef Schmees verstorben

02.02.2026 UB – Im Alter von 76 Jahren verstarb am 28. Januar 2026 nach einer schweren Erkrankung, unser ehemaliges Vorstandsmitglied und Vereinsmitbegründer Josef Schmees. Er trat bei der Vereinsgründung im Dez. 1987 in den Verein ein und übernahm gleich eine Aufgabe im Vorstand. Vorher war Josef aktiv bei der Dorferneuerung. Mitglieder der Dorferneuerungsbewegung und Ratsmitglieder waren Initiatoren zur Gründung des Heimatvereines Börger e.V.

Josef Schmees war vom Dez. 1987 bis März 2014 Kassenführer bzw. Zweiter Vorsitzender des Vereins. Im März 2008 wurde er Ehrenmitglied des Heimatverein Börger e.V.. Darüber hinaus war er lange Jahre im Vorstand des Kreisheimatverein Aschendorf-Hümmling tätig. Wir trauern mit Ehefrau Anni, der Familie Schmees und der Verwandtschaft sowie Freunden um Josef Schmees.

Ruhe in Frieden Josef – R I P

Wander- und Radtouren

23.01.2026 UB –

Rund um Börger haben wir eine vielseitige Landschaft, die es zu entdecken gilt. Gäste der Gemeinde erzählen uns immer wieder, wie schön es in der Umgebung von Börger ist. Viele Einheimische wissen garnicht das man so viel „Neues“ entdecken kann. Wanderungen in der Winterzeit durch die Mark Börger sind sehr interessant. Und erst im Frühjahr und Sommer!!!

Unter der Rubrik Wandertouren und Fahrradtouren sind unsere Wegevorschläge einzusehen.

Theatergruppe Börger

20.12.2025 JB – Wenn Großvater zur Verhandlungsmasse wird – Im Winter, wird es warm auf der Bühne. In der Theatersaison 2026 hebt sich im Dorfgemeinschaftshaus erneut der Vorhang für die plattdeutsche Theatergruppe – und mit ihm für eine Geschichte, die ebenso komisch wie entlarvend ist. Gespielt wird der humorvolle Dreiakter „Opa ward verköfft“, ein Stück voller Witz, List und menschlicher Abgründe.

Seit Mitte Oktober wird unter der Regie von Helmut Gerdes mit großer Hingabe geprobt. Die Komödie stammt aus der Feder von Franz Streicher und erschien im Karl Mahnke Theaterverlag; ihre niederdeutsche Stimme erhielt sie durch die Übersetzung von Dieter Jorschik. Was dabei entsteht, ist mehr als ein heiterer Theaterabend – es ist ein augenzwinkernder Blick auf Habgier, Moral und den oft unterschätzten Scharfsinn des Alters.

Im Zentrum steht Bauer Kulenkamp, der den Hof gleich mitsamt dem Opa übernommen hat, als er einst die Erbin heiratete. Doch die Zeiten sind rauer geworden: Der Betrieb wirft kaum noch Gewinn ab, und die Streiche des alten Herrn sorgen eher für Ärger als für Erheiterung. Kurzerhand reift ein Plan, der ebenso bequem wie herzlos ist – der Opa soll fort. Da tritt der wohlhabende Bauer Fiesebarg aus dem Nachbardorf auf den Plan. Er gibt den Wohltäter, verspricht dem alten Mann einen angenehmen Lebensabend in Wohlstand und Behaglichkeit. Was sich hinter der Fassade verbirgt, ahnt zunächst niemand: Fiesebarg weiß um den Besitz des Opas – zwei Häuser, die dereinst vererbt werden wollen. Sein Angebot ist eindeutig: Er möchte den Großvater regelrecht „abkaufen“. Der Opa zieht um, vom bescheidenen Kulenkamp-Hof in das protzige Haus der Fiesebargs. Doch wer glaubt, der Alte lasse sich so einfach verschieben wie ein Möbelstück, irrt gewaltig. Längst hat er das Spiel durchschaut. Mit feinem Spott, stiller Bosheit und viel Vergnügen beginnt er, seine neuen „Besitzer“ zu testen – immer ein Stückchen weiter, bis Heuchelei und falsche Versprechen nicht mehr aufrechtzuerhalten sind. Wie weit kann man gehen, wenn Gier das Handeln bestimmt? Und wer sitzt am Ende wirklich am längeren Hebel? Die Antworten darauf serviert die Theatergruppe Börger mit viel Humor, Tempo und plattdeutscher Sprachkraft. Mehr sei nicht verraten – nur so viel: Dieser Opa ist alles andere als wehrlos.

Jahresempfang 2026

04.01.2026 UB – Die erste Vorstandsitzung des Heimatverein Börger im Jahr, findet zusammen mit den Ehepartnern und Abordnungen der Kirchen, der Schulen und der Gemeinde statt. So auch in diesem Jahr. Vereinsvorsitzende Johanna Terhalle begrüßte die gutgelaunte Runde. Draußen war der Heimathof winterlich verschneit. Man lies sich Kaffee und Kuchen schmecken. Danach berichtete Johanna von den Aktivitäten des Vereines im abgelaufenen Jahr und erläuterte die Vorhaben in 2026.

Pünktlich nach diesen Ausführungen tauchten die Sternsinger auf. Sie trugen ihr Lied vor und erhielten Beifall von der Versammlung (Enja Zdralik, Havin Sahin, Luisa Kummer und Christine Geers). Die herumgereichte Sammelbüchse war danach gut gefüllt. Im Anschluß erhielt der Bürgermeister die obligatorische Tunschere für die Überlassung der Häuser des Heimathofes. Er bedankte sich für die Arbeit des Heimatvereines für die Gemeinde Börger herzlich. Weitere Tunscheren erhielt die ev. Diakonin Astrid Farwick und Bernd Gebkenjans für ihre Arbeit im Verein. Pastor Mathias Voss nahm die Tunschere für Frau Farwick entgegen.

G L U E C K – S A E G E S – N E I J J O A H R

Weihnachtsmarkt in Börger

15.12.2025 UB –

Der Feuerwehrförderverein organisierte auch in diesem Jahr den Börger Weihnachtsmarkt. Aus kleinsten Anfängen (Weihnachtsbaumverkauf in Buskes-Schüre vor Jahrzehnten) wurde über die Jahre ein ansehnlicher Markt mit vielen Buden und Ständen am 3. Advent vor Weihnachten. Auch die vom Feuerwehrförderverein gefertigten Verkaufsstände leisteten wertvolle Dienste. Fast alle Börger Vereine und Gruppen aber auch Privatpersonen waren mit Angeboten für die Besucher vertreten. Die Beteiligung der Bevölkerung war gut. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.