Use Borger 2018

04.01.2018 UB – Zum traditionellen Grünkohlessen lud der Vorstand des Heimatverein Börger zum Vorabend des 1. Advent 2018 ein. Bei dieser Gelegenheit wird traditionsgemäß die neue Jahresschrift vorgestellt.

Hermann Schmitz begrüßte zu Beginn der Veranstaltung viele Gäste und Ehrengäste. Musikalisch begleitete Maria Röttgers aus WOL-Völlenerfehn, gebürtig aus Neubörger, den Abend. Sie sang mit den Anwesenden zur Begrüßung das Hümmlinger Volkslied „den Hümmelsken Burn“ und ein weiteres Lied vom Hümmling. Später trug sie noch einige plattdütske Stücke aus Ostfriesland vor und stimmte auf die Adventszeit ein.

Nach einem schmackhaften Abendessen im voll besetzten Haus, stellten Bernd Gebkenjans und Hermann Ubbenjans (PP-Präsentation) für den Arbeitskreis Geschichte des HV Börger, die 28. Schrift der Reihe „Use Borger“ vor. Man habe wieder einen gekonnten Bogen vom „Gestern“ zum „Heute“ spannen können und noch nie hätten so viele Autoren und Helfer mitgearbeitet die Schrift zu erstellen, berichtete Bernd Gebkenjans. Von den 33 Helfern konnte man die Hälfte an diesem Abend im Walkemüllerhaus, dem Börger Heimathaus, begrüßen. Die ersten druckfrischen Exemplare erhielten Pfarrer Karl-Heinz Santel, der Börger Bgm. Jürgen Ermes und den SG-Bgm. Günter Wigbers sowie den Autoren, Helfer und Lektoren. Auf dem Foto von li.: Herm. Schmitz, Bernd Gebkenjans, Hans Geers, Pastor Karl-Heinz Santel, Wilh. Schomakers, Herm. Ubbenjans, Maria Röttgers, SG-Bgm Günter Wigbers, Walter Goldmann, Herm. Plaggenborg, Heinz Becker, Herm. Többen, Bgm Jürgen Ermes, Gerd Többen. (Foto: LUB)

Wilhelm Schomakers aus Werpeloh, berichtet im ersten Artikel über die Wirtschaftsweise der Landwirtschaft in der Allmende, vom Mittelalter bis in die 1800er, und die Probleme dieser Zeit und spannt den Bogen über die Markenteilung in Börger und die Wirtschaftsweise vor der Teilung bis zur Neuzeit und das Arbeiten auf eigener Bauernscholle nach der Markenteilung. Illustriert wird dieser Artikel von Bildern aus der Börger Mark der 1920er Jahre von Dr. Hermann Reichling aus Münster. Pfarrer Karl-Heinz Santel und Hans Geers berichten noch einmal die Börger Glocken der St. Jodokuskirche und über den Transport der Glocken von Bremen nach Börger nach dem Krieg.

Maria Röttgers geb. Michels
stimmte auf die Weihnachtszeit ein


Ehrenamtliches Engagement wird in Börger großgeschrieben. 17 von ca. 30 aktiven Nachbarschafts-, Ortsteilgemeinschaften, Cliquen und Gruppen die am Gemeinwohl mitarbeiten, stellen sich in dieser Schrift vor. Bernd Gebkenjans berichtet in der Jahresschrift dann über eine Radtour durch den Naturpark Hümmling. Die Fotos zu diesem Artikel machte Günter Wigbers. Hanna Rode und Hans Geers berichten über den VdK und den Börger Heidekrug, der nach dem Krieg VdK–Erholungsheim war.

Maria Röttgers, die auf dieser Veranstaltung für Kurzweil sorgte, berichtet in einem Artikel für uns in dieser Ausgabe vom Leid ihrer Verwandtschaft „Albers-Tömpels“ in der Vorkriegs- und Kriegszeit des II. Weltkriegs und Mirco Moormanns Bericht aus der Emszeitung über die Familie Kucks, die in diesem Krieg alle 4 Söhne verlor ist mehr als tragisch und traurig. Ulla Friederichs, die in der Kriegszeit in Börger aufwuchs, berichtet über ihre Kinderjahre in Börger, die die Sicht eines Kindes wiedergibt. Ein schöner Kontrast zu den Vorartikeln. Dann folgt noch ein Bericht über den Innenausbau des Mehrzweckgebäudes, der Zehntscheune, des Heimatvereins Börger in 2018 von Hermann Ubbenjans. Wie in jedem Jahr ist der letzte Teil des Buches den aktuellen Nachrichten aus dem Dorf vorbehalten. Auf 60 Seiten gibt es „Börger im Rückblick“.

Die Jahresschriften sind bei den bekannten Verkaufsstellen (OLB, Volksbank, Lebensmittelmarkt Funke, Frisör Gerdes und Buchhandlung Lübs Sögel) erhältlich. Ältere Jahrgänge (1991-2017) zur Vervollständigung der Schriftenreihe, kann man bei Hermann Ubbenjans noch bekommen. Er ist erreichbar über Tel.: 05953-441 oder hermann (at) ubbenjans.de.

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