Satzung des Heimatverein Börger

S a t z u n g des Heimatverein Börger e. V. (in Arbeit)
Neufassung laut Beschluß der Mitgliederversammlung
vom 21. März 2017, der Gründungssatzung vom 04. Dez. 1987

§ 1 Name und Sitz
1. Der Verein führt den Namen „Heimatverein Börger“
2. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Osnabrück eingetragen mit der Registriernummer 120354.
3. Er führt den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e. V.“
4. Der Verein hat seinen Sitz in 26904 Börger, mit der Adresse des amtierenden Ersten Vorsitzenden.

§ 2 Zweck des Vereins
Der Heimatverein Börger e. V. hat die Aufgabe:
1. Verständnis in allen Schichten der Bevölkerung für die dörfliche Volkskultur zu wecken, das Brauchtum zu hegen und sinnvoll zu entwickeln, die heimische Mundart, „das Nordhümmlinger Platt-dütsk“ zu pflegen und echte Volkskunst zu fördern.
2. Kunst und Kultur zu fördern. Dieses soll durch Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Durchführung kulturelle Veranstaltungen und die Unterstützung Kunst- und Kulturschaffender geschehen. Der Verein soll gegenständliche, bildende und geistige Werke der Menschen und geschaffene Werte und Werke schützen und erhalten.
3. Die Geschichte des Ortes und der Börger Mark, zu erforschen und das Bewusstsein der eigenen Geschichte in der Bevölkerung zu vertiefen.
4. Das natürliche Landschaftsbild, die Pflanzen- und Tierwelt zu hegen, Naturdenkmale zu pflegen und dadurch zu erhalten.
5. Die heimischen Baudenkmäler zu erhalten und zu schützen und die heimische Dorf-, Bau- und Wohnkultur zu pflegen und fortzubilden.
6. Unterstützung zu leisten, die der Pflege der Heimatliebe und der Heimatverbundenheit (Heimatstolz) dienen.

§ 3 Gemeinnützigkeit
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung“.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4 Zweckgebunden Verwendung der Vereinsmittel
1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
1. Mitglied des Vereins kann jede juristische und natürliche Person werden. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zu Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.
2. Auch Vereine, Firmen und Gruppen können die Mitgliedschaft erwerben.
3. Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen.
4. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
5. Im Zweifelsfalle wird der Aufnahmeantrag der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgelegt.
6. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt aus dem Heimatverein Börger e. V.
2. Der Austritt ist schriftlich beim Vorstand, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig.
3. Ein Mitglied kann vom Vorstand aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es nach zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge oder von Auslagen im Rückstand ist
4. Wenn ein Mitglied schuldhaft die Interessen des Vereins in grober Weise verletzt, kann es durch den Beschluss der Mitgliederver-sammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss dem Mitglied Gelegenheit gegeben werden, mündlich oder schriftlich Stellung zu nehmen. Erst danach soll entschieden werden.
5. Der Ausschluss eines Mitgliedes wird sofort mit der Beschlussfassung wirksam.
6. Der Ausschluss soll dem Mitglied, wenn es bei der Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich, eingeschrieben, bekannt gemacht werden.

§ 7 Mitgliedsbeiträge
1. Von den Mitgliedern des Vereines ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.
2. Seine Höhe und Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.
3. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
4. Der Vorstand kann in besonderen Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden (Ehrenmitglieder, Mitglieder ehrenhalber, oder aufgrund von besonderen Leistungen).

§ 8 Organe des Vereins
Organe des Heimatverein Börger e. V. sind:
1. Der Vorstand (§§9 und 10 der Satzung).
2. Die Mitgliederversammlung (§§11 bis 13 der Satzung).

§ 9 Vorstand
• Der Vorstand (§26BGB) besteht aus 4 Personen,
• dem Ersten Vorsitzenden (Vorsitzenden)
• dem Zweiten Vorsitzenden (Stellvertretenden Vorsitzenden),
• dem Schriftführer (Geschäftsführer),
• und dem Kassenführer (Kassenwart oder Rechnungsführer).
1. Vorstandsmitglieder die im Vereinsregister einzutragen sind, kann den Heimatverein Börger e. V. in Gemeinschaft mit einer weiteren ins Vereinsregister eingetragenen Vorstandsmitglied, vertreten. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam.
2. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren bestellt. Um immer einen funktionsfähigen Vorstand zu gewährleisten, sollte nach Möglichkeit in jedem Jahr die Hälfte des Vorstandes neu gewählt werden. Vorstandsmitglieder bleiben bis zur satzungsmäßigen Bestellung eines neu gewählten Vorstandsmitgliedes und Eintragung ins Vereinsregister im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich.
3. Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet mit Tod und auch mit seinem Ausscheiden aus dem Verein.
4. Verschiedene Vorstandsämter (§ 26 BGB) können nicht in einer Person vereinigt werden.
5. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig.
Er hat insbesondere folgend Aufgaben.
• Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
• Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
• eine jährliche Kassenabrechnung und Erstellung des Jahresberichtes;
• Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.
In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll der Vorstand eine Beschlussfassung der Mitgliederversammlung herbeiführen.

§ 10 Beschränkung der Vertretungsmacht des Vorstandes
Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt (§26 Abs. 2 Satz 2 BGB) dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke (und grundstückseigene Rechte) sowie außerdem zur Aufnahme eines Kredites von mehr als 10.000 €uro (zehntausend Euro) die Zustimmung der Mitglieder-versammlung erforderlich ist.

§ 11 Beisitzer im Vorstand und Bildung von Arbeitskreisen
Für bestimmt überschaubare Arbeiten und zur Entlastung des Vorstandes können Beisitzer im Vorstand ernannt und Arbeitskreise gebildet werden. Beisitzer im Vorstand werden durch Wahl in der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitglieder eines Arbeitskreises wählen aus ihren Reihen einen Arbeitskreisleiter. Dieser muss von der Mitgliederversammlung bestätigt werden. Die Beisitzer im Vorstand und Arbeitskreisleiter gehören dem erweiterten Vorstand an und haben beratende Funktion; haben kein Stimmrecht gemäß § 26 Abs. 2 Satz 2 BGB.

§12 Berufung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand einzuberufen:
1. Wenn es das Interesse des Vereins erfordert,
2. jedoch mindestens jährlich einmal,
3. nach Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes (nach 26 BGB eingetragene Mitglieder im Vereinsregister).
4. In jedem Jahr hat der Vorstand der nach Abs. 2 dieses Statuts zu berufenden Versammlung einen Jahresbericht und eine Jahres-abrechnung vorzulegen, und die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen. Die Jahresabrechnung wir durch zwei gewählte Vereinsmitglieder geprüft, die von den Mitgliedern alle zwei Jahre gewählt sind.
5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 50% der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und oder Gründe beantragen.

6. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehört:
• Die Wahl der Vorstandsmitglieder und Kassenprüfer
• Die Entlastung des Vorstandes und der Kassenführer
• Die Festlegung von Sonderbeiträge und Mitgliedsbeiträge
• Die Ernennung von Ehrenmitgliedern
• Die Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins.

§ 13 Form der Berufung
1. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 1 Woche zu berufen. Die Berufung erfolgt durch Bekanntmachung im Internet auf der Homepage des Vereins. Zusätzlich kann eine Einladung im wöchentlichen Mitteilungsblatt der Kirchengemeinde St. Jodocus (Barbarabote), schriftliche Einladung der Mitglieder per Mail, Presse oder Flugblatt in die Haushalte erfolgen).
2. Die Einberufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung (die Tagesordnung) beinhalten.
3. Die auf der Mitgliederversammlung zu behandelnden Anträge müssen dem Vorstand mindestens eine Wochen vor Versammlungsbeginn schriftlich vorliegen.

§ 14 Beschlussfähigkeit
1. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederver-sammlung. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
2. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§41 BGB) ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Vereinsmitglieder erforderlich.
3. Ist eine Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins nicht in einer einberufenen Mitgliederversammlung nach Absatz 2 möglich, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen.
4. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit (Abs. 5) zu enthalten.
5. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder beschlussfähig.

§ 15 Beschlussfassung
1. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens fünf der Anwesenden ist schriftlich oder geheim abzustimmen.
2. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der erschienenen Mitglieder. Stimm-enthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
3. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält ist eine Mehrheit von 4/5 der anwesenden Mitglieder erforderlich.
4. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§41 BGB) ist die Mehrheit von 4/5 der erschienenen Mitglieder erforderlich.
5. Bei Wahlen ist gewählt, wer die meisten gültigen Stimmen erhalten hat.

§ 16 Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse
1. Die in der Versammlung gefassten Beschlüsse sind in einem Ergebnis-protokoll aufzunehmen.
2. Das Protokoll ist von dem Vorsitzenden und von dem Schriftführer zu unterzeichnen.
3. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, das Protokoll einzusehen.

$ 17 Auflösung des Vereins, Vermögen des Vereins
1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung (§14 Abs. 2 u. 3 der Satzung) aufgelöst werden.
2. Die Liquidation erfolgt durch den Verstand (§9 der Satzung).
3. Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Börger, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der vorstehenden Satzung zu verwenden hat. Im Falle des Wegfalls oder der Änderung der bisherigen Zweckbestimmung des Vereins dürfen Beschlüsse über eine künftige Verwendung des Vereinsvermögens erst ausgeführt werden, wenn das Finanzamt dazu schriftlich seine Einwilligung erteilt hat.

Börger, 05. Mai 2017