|
|
19.10.2026 UB –
Nach langem Suchen fand die Familie Hallan-Harberg aus dem norwegischem Levanger, nördlich von Trondheim, über DNA-Ermittlungen den Vater und Großvater in Deutschland. Das war auch für die anverwandten Familien hier in Börger eine Überraschung. Der deutsche Großvater ist im II. Weltkrieg im Aug. 1944 noch vor der Geburt seiner Tochter in Norwegen, als Soldat in Litauen gefallen.
Auf Einladung aus Börger kam jetzt eine 7köpfige Gruppe dieser Norwegischen Familie nach Börger. Sie suchten die Spuren des Großvaters. Sie fanden bei einem ersten Besuch viele Informationen und trafen im Heimathaus Börger auch ihre Verwandtschaft. Sogar das Wohnhaus indem der Großvater aufgewachsen ist, steht noch in Börger. Zustande gekommen ist dieser Kontakt über Dr. Wilhelm Kossenjans aus Kentucky USA. Wir berichten später über dieses Treffen.
17.10.2026 UB –
Die Arbeiten und das Zusammentragen der Texte und Bilder für unsere Jahresschrift 2026 gehen dem Ende entgegen. Nun müssen noch Feinarbeiten folgen. Mitte November wird gedruckt. Wir haben wieder neue Geschichten für den Hauptteil gefunden und der Aktuelle Teil berichtet über Aktivitäten im Berichtsjahr (Okt. 2025 bis Sept. 2026).
Wir bieten ab dem 1. Advent 2026 die Schriften bei den bekannten Verkaufsstellen (VoBa, Nahkauf, Gemeinde, Blumen Robben und Frisör Gerdes) für 20,– €uro an. Auch in diesem Jahr haben wir einige Sponsoren gefunden, um den Verkaufspreis stabil zu halten.
08.10.2026 UB – In Börger war am vergangenen Wochenende Kirmes. Nach der Kinderkirmes am Samstag war eine Rocknacht angesagt. Am Sonntag den 03. Okt. 2026 trafen sich die Motivgruppen, Motivwagen und Oldtimer auf dem Platz am Naturkundehaus zum Umzug durch den Ort. Einige schöne Motivwagen und Oldtimer waren hier zu besichtigen. Auch der HV nahm mit einem Motivwagen (Holskenproam) teil.
In Begleitung der Feuerwehr, der Musikkapelle Wehm und den Hümmlinger Musikanten ging es dann durch den Ort zum Festplatz. Hier fand dann die Prämierung der Wagen statt. Bei Musik und Kurzweil verbrachte man einen schönen Tag zusammen auf dem Festplatz. Am Montag traf man sich wieder zu einem Frühschoppen mit 350 Liter Freibier und einer deftigen Erbsensuppe. Die Beteiligung bei bestem Frühherbstwetter war sehr gut.
27.09.2026 UB – Dat Plattdüsk is för de Emsländer un Hümmlinger ´n grooten Kulturschatz, segg Marc Andre´ Burgdorf, Präsident van de Emsländische Landschaft in Sommer 2026. Siet tain Joahr is doarümme dat Festival jeden Harvst mit ´n reinwatt Aktionen unnerweggens. Schoaulen, Kultur- un Heimatvereine, Volkshochschoulen, de Landkreise Emsland un Grafschaft Bentheim un noch Annere, moaket doar mit. In 2026 güng et van 17. September an, los.
As lesste feine Veranstaltung in dit Joahr was de Literaturoabend in ´t Borger Heimathus. Dat Hus was vull besettet. Feine Wiesen, Singinlagen un Döntges habb de Lüe dat andaan, man was best toau fräer. Jan Bernd Müllers un Johanna Terhalles „Texte“ kammen an. Hannes Schmees ut Boaukgaste kamm overraschend noch doartau. He kreeg för sin feinen Text Beifall. Bi Boukwaiten-Jan Hinnek un Tee was dat ´n feinen Nammedag.
27.09.2026 UB –
Nach Vollendung der Arbeiten am Tennisquartier und der Einweihung der Anlage mit vielen Gästen im April 2026 gab es noch eine besondere Ehrung. Im Beisein der Tennisleitung um Holger Hukelmann und dem Landrat Marc Andre Burgdorf wurde der Weg zwischen dem Clubhaus und dem Tennisplatz mit einem Namen versehen. Mit dieser Aktion dankte man Werner Jansen für seine überragende Arbeitsleitung an diesem Projekt.
19.09.2026 UB – Anlässlich einer gemeinsamen herbstlichen Fahrt der Heimatvereine Werpeloh und Börger in Beisein von Bgm. Jürgen Ermes, Börger und Ratsmitglied Christian Schröer aus Werpeloh, wurde heute der Wanderweg „Grenzsteine“ zwischen Werpeloh und Börger eingeweiht. Die 10 an der Markengrenze liegenden Steine wurden nach 1843 gesetzt. Sie sind größtenteils noch vorhanden.
1843 wurden Börger Schafhalter und deren Schäfer wegen Treiben von Schafen in die Werpeloher Mark verurteilt. Vom Amtsrichter des standesherrlichen Amtes Sögel wurde damals den Gemeinden auferlegt, die Grenze eindeutig zu kennzeichnen. Das ist danach mit großen Findlingen geschehen (Bild links).
Im letzten Jahr hat der HV Börger nun diese historischen Steine mit Hilfe der Samtgemeinde neu positioniert und gesetzt. Fehlende Steine wurden ersetzt. Die Strecke an der Grenze soll, oder ist schon, ein Wanderweg für Einheimische und auch Gäste. Die Steindenkmale sind mit Holzstehlen und Hinweisplaketten kenntlich gemacht. – Es war ein informatives und schönes Treffen der Heimatvereine Werpeloh und Börger bei bestem Herbstwetter. Wir danken allen Helfern, die an diesem Projekt mitgeholfen haben recht herzlich.
26.09.2026 UB – Am Sonntag, den 13. Sept. 2026 fanden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Hier wurde der Gemeinderat, der Samtgemeinderat, und auch der Kreistag nach 5 Jahren Amtszeit gewählt. Außerdem stand der Landrat des Landkreises Emsland und der Bürgermeister der Samtgemeinde zur Wahl. Landrat des Landkreises Emsland wurde mit großer Mehrheit Marc-Andre Burgdorf von der CDU. Als Samtgemeindebürgermeister ist nun Jannik Kuper von der CDU, mit überwältigender Mehrheit auch von Börger Wahlberechtigten gewählt. Die CDU Fraktion Börger hat mit Mehrheit die Wahl des Gemeinderates Börger gewonnen.
Es gibt folgende Ergebnisse: Im Samtgemeinderat werden künftig Andreas Jansen und Svetlana Ertus von der CDU, Thomas Pleiter und Johannes Müller von der SPD sowie Michael Schuten und Ulrich Wöste von der UWG, die Geschicke der SG mitbestimmen. Wir wollen hoffen, das sich die Börger Abgeordneten im SG-Rat Sögel für uns in Börger gemeinschaftlich einsetzen. „Parteipolitik“ ist hier nicht angebracht.
27.09.2026 UB –
Vorstellung Use Borger 2026 am 28. Nov. 2026 im Heimathaus Börger
beim traditionellen Grünkohlessen vor dem 1. Advent.
Weihnachtsmarkt des Feuerwehr-Fördervereins mit Beteiligung des
Heimatverein Börger am 13. Dez. 2026 am und im Gemeindehaus
Spendenkonto Heimatverein Börger – Betr.: Heimatarbeit und Familienforschung bei der
Volksbank Nordhümmling in Börger IBAN: DE88280697060010082000 BIC:GENODEF1BOG

29.08.2026 UB -Wippsteert is´n Ohrenschmaus up Plattdütsk. Dat Sextett is in Funk un Fernseh in Norddütskland bekannt. Sai kommt ut Osnabrücker Land bi Alfhusen. Ähre Musikstücke habb dütlek Kneipenscharm, so segget se sülves. Daei Musiker könnt aber oak in Dütsk un Engelsk singen. „Frontspäler“ Bruni (Markus Bruns) was gistern mit´n Solouptritt bi us. Dat was richtig watt feinet. Up Bäld: Vereinsvörsittende Johanna Terhalle bedankte sück bi „Bruni“ för den schönen Oabend.
Mit Gitarre, Banjo oder oak Mandoline unnerholde hej dat Publikum. Mit Dönkes, Witz in plattdütske Wisse, un off un toau mit „Emotionen“ achterlecht, wüss hej de Lüe up Platt (Osnabrücker Platt, denn Nordhümmlinger Platt bolde glick) toau begeistern. Bruni segg sülves dat ´se Laeier up Platt, Oxfordplatt un oaver annere Lüe spält. Bolde Hunnert Tauhörer in´t Gemeindezentrum in Borger woarn begeistert un sungen und klatscheden mit. Dat Tenor was doarnah, dat wi dat noch mal moaken moet. Dann velichte mit de heile Gruppe Wippsteert.
In hoget Dütsk van Marcus Bruns: Bruni – Gitarrist und Sänger der plattdeutschen Folkrockband Wippsteert, der aus der Nähe von Osnabrück kommt, macht mit seinen Liedern „Stimmung“! Und das solo. Seine Texte entstammen dem normalen, oder auch eben nicht normalen Leben, das er dabei immer im Auge hat. Neben der akustischen Gitarre, bringt er dem Hörer auch auf anderen akustischen Instrumenten seine „Stimmung“ nahe. Und das ganze in Plattdeutsch, Hochdeutsch oder auch auf Oxfordplatt (Englisch). Eine „bestimmte Richtung“ ist ihm dabei nicht so wichtig wie die „richtige Stimmung“! Ein „richtiger“ Typ spielt „stimmungsvolle“ Lieder!
20.07.2026 TG / HT 
Nach Jahren der Freiheit und des ständigen Wandels kehrt Lennart am Dienstag nach Hause zurück. Die Stiefel sind staubig, die Ehrbarkeit sitzt wie am ersten Tag, und der Wanderstab mit dem Charlottenburger liegt schwer, aber vertraut in der Hand. Die letzten Stunden auf der Walz sind angebrochen. Doch bevor der erlösende Schritt über das Ortsschild der Heimatgemeinde getan werden darf, heißt es: Warten.
Warten vor der Bannmeile. Drei Jahre und einen Tag durfte der Umkreis von 50 Kilometern um den Heimatort nicht betreten werden. Jetzt wartet er mit seinen Eltern und Wegbegleitern darauf, dass er auf sich die letzten Kilometer machen darf.
Hintergrund: Die Bannmeile ist heilig. Sie zu brechen, bevor die Zeit um ist, gilt unter Wandergesellen als ehrlos. Diese letzten Stunden des Wartens sind eine Zeit der Reflexion über Hunderte von Kilometern, unzählige Baustellen und die Menschen, die man unterwegs getroffen hat.
Beim Blick zurück auf die Wanderjahre wandern die Gedanken unweigerlich zu den Projekten, die man mit eigenen Händen geschaffen hat.
Ein bleibendes Denkmal im Emsland: Die Zehntscheune in Börger
Ein ganz besonderes Highlight in der Region ist die von Wandergesellen mitgebaute und mitgestalteten Zehntscheune in Börger.
Im Jahre 2014 hinterließen die Wandergesellen hier ein beeindruckendes Zeugnis ihres traditionellen Handwerks. Im Rahmen eines großen Sommerbundestreffens kamen zahlreiche Gesellinnen und Gesellen des freien Begegnungsschachtes (FBS) in Börger zusammen, um beim Wiederaufbau des historischen Gebäudes kräftig mit anzupacken.
- Tradition trifft Moderne: Mit traditionellen Holzverbindungen, Axt und Säge wurde gearbeitet, wie es schon vor Jahrhunderten Brauch war.
- Gemeinschaftswerk: Die Zehntscheune wurde so nicht nur zu einem Kulturdenkmal für Börger, sondern auch zu einem Symbol für den Zusammenhalt und das Können der reisenden Handwerker.
Der Kreis schließt sich
Die Zehntscheune in Börger steht fest und wird noch Generationen an das Jahr 2014 und den Fleiß der Gesellen erinnern. Für den wartenden Handwerker vor der Bannmeile schließt sich nun jedoch der eigene Kreis. Die Walz ist fast vorbei, die Pflicht erfüllt, der Rucksack voller Lebenserfahrung.
Ein letzter tiefer Atemzug, die Luft wird immer salziger, Ditzum hat ihn bald wieder.
|
|