Mitgliederversammlungen in einer „e.V.“ vom Bund geregelt

23.04.2021 UB – Die offiziellen jährlichen Mitgliederversammlungen von Vereinen sind nach zivilem Recht und Vereinsrecht nach Satzung, durchzuführen. Seit Frühjahr 2020 ist das wegen der Corona-Pandemie in einer Präsenz-Vollversammlung bei größeren Vereinen oft nicht mehr möglich gewesen. Das war ein Problem, das es zu regeln galt. Nun ist wohl in einem 2. Anlauf eine rechtlich tragbare Lösung gefunden.
In der SG Sögel hat Bgm.-Kandidat der CDU Dr. Nils Gepp den RA Uwe Evers aus Haren eingeladen, der die neuesten Informationen den 19 Vertretern der SG-Vereine per „ZOOM-Sitzung“ vortrug. Jetzt gibt es ein wenig Klarheit bei diesen komplizierten juristischen Sachverhalten. ## Gesetz über Maßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid19-Pandemie auf das Gesellschafts- Genossenschafts- Stiftungs- Wohnungseigentums- und Vereinsrecht vom 3.2020 ## (Änderung 3.2021). Diese Regelung gilt mehr oder minder für alle Vereine. Wir danken Nils Gepp und Uwe Evers für die Infoveranstaltung. Die EZ berichtete heute ebenfalls darüber.

Wir als HV Börger haben danach drei Möglichkeiten die beiden JHV demnächst zu machen.

1. Mitgliederversammlung in Präsenzpflicht unter Beibehaltung der Corona-Anordnungen in einem großen Saal für alle Mitglieder = 300 Person (wohl nicht machbar, der Saal des Gemeindezentrums reicht schon bei der 1,50m Abstandsregelung nicht aus).

2. eine virtuelle Versammlung über „ZOOM“ an der alle teilnehmen können, auf Einladung mit Rückantworten für Wahlvorschläge. Wahlen über ein zweites Anschreiben mit Wahlbogen mit späterer Auswertung und Benachrichtigung (sehr, sehr hoher Aufwand).

3. Hybridveranstaltung mit Präsenzpflicht von einer kleinen Gruppe (Vorstand und Vortragende Vorsitzende, Kassenwart, AK-Vorsitzende und schriftlichen Anträgen) in Anwesenheit im Einladungslokal und Präsenzpflicht per „ZOOM-Internetpräsenz (Wahl und über Handzeichen (mit viel Arbeit machbar).

4. dann gibt es noch eine weitere Möglichkeiten für kleine Vereine. Wenn die Kosten den Nutzen übersteigen und keine besonderen Vorkommnisse oder Rechtsverhältnisse tangiert werden, also es für den Verein nicht tragbar und zumutbar ist, eine Mitgliederversammlung in dieser Zeit abzuhalten (Kosten 1000€ Beschlussfassung über 800€), kann sie verschoben werden.

In diesem Sachverhalt müssen sich die betroffenen Vereine und auch wir entscheiden, es stehen 2 Jahresberichte mit Kassenabrechnungen für 2019 und 2020 an, und der gesamte Vorstand muss gewählt werden (ist nur noch wegen unseres Satzungsbeschluss das der Vorstand so lange im Amt ist, bis ein Nachfolger gewählt ist, da.

Wir werden uns melden !!

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